Hotel Zuglio , Hotels in Zuglio, Restaurants Zuglio, Bett und Frühstück Zuglio, Ferien auf dem Bauernhof Zuglio, Campingplatz Zuglio

Italienisch Englisch Deutsch
Friaul Trieste Udine Pordenone Gorizia Raiseführer Plan Wetter Bilder Sitemap
Friaul Julisch Venetien Tourist Information
Illiria Group Banner Setup
web fvg.INFO
Informationen Unterkunft Andere interessante Orte
Stadtplan von Zuglio
Wetter in Zuglio
Tourismus in Udine
Zuglio Zuglio
Hotel Zuglio
Restaurants Zuglio
Ferien auf dem Bauernhof Zuglio
Bed and breakfast Zuglio
Campingplätze Zuglio
Trieste - Udine - Pordenone - Gorizia - Lignano Sabbiadoro - Grado - Tarvisio - Forni di Sopra - Sauris - Aquileia - Muggia - San Daniele del Friuli - Gemona del Friuli - Venzone - Cividale del Friuli - Arta Terme - Monfalcone
Gemeinde Zuglio
Gemeinde Zuglio 641 Einw.
Fl. 8,31 qkm - 429 m ü.d.M.
Orstchaften: Fielis, Formeaso, Sezza
Gemeindeamt: V. Giulio Cesare, 1 - 33020 Zuglio
Telephon: 0433.92045 Fax: 0433.929091
www.comune.zuglio.ud.it
Zuglio ist das antike Iulium Carnicum, eine römische Stadt, die ein paar Dutzend Jahre v. Chr. zum Schutz der wichtigen Via Iulia Augusta ins Noricum gegründet wurde. Heute ist Zuglio nur noch ein kleiner Ort (früher war es Bischofssitz), bewahrt aber Spuren seiner alten Pracht in den Überresten des Forums, einer bedeutenden Anlage mit vitruvianischen Proportionen (38,5x75 m), mit umlaufenden schlanken Säulen, 10 auf der Breitseite und 24 auf der Längsseite. Im Norden stand ein Tempel, gegenüber eine zweischiffige Basilika. Ans Tageslicht wurden auch die Überreste eines Tempels und einiger Häuser gebracht, was darauf hinweist, dass Iulium Carnicum damals eine richtige Stadt und ein reicher und lebendiger Marktplatz war. Unklar bleibt allerdings die Form des Stadtkerns, wo die Stadtgrenze lag (wahrscheinlich gab es eine Stadtmauer) und wie das Straßennetz und die Verteilung der vielen Gebäude aussah. Viele der Funde (darunter ein wunderschönes Bronzeportrait) wurden früher ins Museum von Cividale gebracht, andere im Städtischen Archäologischen Museum ausgestellt, das seit kurzem im Palais Tommasi Leschiutta aus dem 17. Jhdt. eingerichtet wurde. Von oben werden der Ort und das Tal von der gotischen Kirche S. Pietro di Carnia beherrscht, zu der eine gute Straße (aber das letzte Stück muss zu Fuß gegangen werden) inmitten der grünen, üppigen Vegetation hinaufführt, wobei es immer wieder wunderbare Ausblicke auf die umliegende Alpenlandschaft gibt. Die Kirche ist seit dem 12. Jhdt. in Urkunden belegt (eine
Reste des römischen Forums in Zuglio Urkunde aus dem Jahr 808 bestätigt sogar schon das Vorhandensein einer Kirche), wurde zum Großteil 1312 erbaut und in den ersten dreißig Jahren des 16. Jhdt. neu gebaut. Im Innenraum können mehrere Kunstwerke bewundert werden: der große Schnitzaltar mit reichem gotischem Dekor, der 1481-1484 von Domenico da Tolmezzo geschnitzt, bemalt und vergoldet wurde, 18 Holzfiguren, die in 18 Nischen in drei Reihen übereinander stehen: unten vier Kirchenvaterbüsten, in der Mitte die mächtige Petrusfigur in Papstgewändern, umgeben von 6 Aposteln, oben die Madonna
mit Kind in der Mitte und Apostel an ihren Seiten. Leider haben vor rund 20 Jahren Diebe die 14 größten Figuren gestohlen, die vor kurzem durch getreue Nachahmungen von Michele Moro di Sutrio ersetzt wurden. In der Kirche sind auch die Fresken von Giulio Urbanis aus dem Jahr 1582 zu nennen: Sie stellen Evangelisten, Propheten, Kirchenväter und Szenen aus den Evangelien dar. Jedes Jahr wird am Himmelfahrtstag in der Kirche S. Pietro der "Kuss der Kreuze" gefeiert, eine einzigartige religiöse Zeremonie, die sich seit Jahrhunderten wiederholt: Aus vielen karnischen Kirchen kommen die mit Bändern geschmückten Kreuze und ehren das
Kreuz der Mutterkirche, indem sie sich vor ihm verneigen und mit einem symbolischen Kuss berühren. Es ist ein farbenfrohes und fröhliches Fest mit den vielen weißen, roten und türkisfarbenen Bändern, die im frischen Frühlingswind wehen. In der darunter liegenden Kirche S. Maria in Monte aus dem 15. Jhdt., aber 1715 umgebaut, weitere Fresken von Giulio Urbanis (1582) und ein großes Holztriptychon aus der Schule von Giovanni Martini (um 1537). In den Kirchen von Formeaso, Fielis und Sezza schöne Bilder von Nicola Grassi, der 1682 hier in Formeaso geboren wurde. Wichtig vor allem wegen der guten Anordnung, der Farbfülle, der beachtlichen Technik und der gewinnenden Inszenierung die Bilder von Sezza, die Jakob und die Stäbe und Rebekka am Brunnen (um 1733) darstellen, Themen, die der karnische Maler liebte und mehrmals wiederholte. Kirche San Pietro in Carnia - Interni
Arta Terme Wer wissen möchte, wie Karnien früher war, welche Gewohnheiten die Einwohner hatten, wie sie die Schwierigkeiten des Lebens in einer oft feindseligen Umwelt bewältigten, wie ihre Religiosität aussah, wie sich also ihr Alltag gestaltete, der muss das Museum in Tolmezzo besuchen, wo in vielen Jahren leidenschaftlicher und intelligenter Nachforschungen der ...mehr
Best links: Tolmezzo - Arta Terme - Lauco - Ravascletto - Zuglio - Paularo
Nachdruck verboten. Kein Abschnitt dieser Seite darf ohne die schriftliche Genehmigung vom Verleger Bruno Fachin Editore nachgedruckt und verwendet werden