| Gemeinde Venzone
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2,297 Einw.
Fl. 54,16 qkm - 230 m ü.d.M.
Orstchaften: Carnia, Pioverno, Portis
Gemeindeamt: P. Municipio, 1 - 33010 Venzone
Telephon: 0432.985266 Fax: 0432.985404
www.comune.venzone.ud.it
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Im katastrophalen
Erdbeben von 1976
wurde das
mittelalterliche
Städtchen von Venzone
praktisch vernichtet, Mauern,
Kirchen, historische Gebäude
und Häuser waren zerstört.
Heute hat Venzone dank
philologischer Rekonstruktion
seiner Monumente und generell
seiner städtischen Anlage sein
früheres Gesicht wieder zurück
erhalten. Der Dom wurde im
Wege
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der Anastilosis von 1988
bis 1995 rekonstruiert. Er
stammt aus dem frühen 14. Jh.,
als er aus lokalem Stein am Ort
eines früheren Kultgebäudes
(um das Jahr tausend
entstanden und 1251 von den
Feudalherren Glizoio von
Mels erweitert) errichtet wurde.
Geweiht vom Patriarchen
Bertrand von Saint Geniès,
weist das Gebäude einen
kreuzförmigen Grundriss auf,
ist einschiffig, mit großzügigem,
hellem Querschiff,
Triumphbögen zu den drei
Presbyterien mit Apsiden und
flankiert von zwei Türmen.
Außen ist der Bau mit vieleckigen Apsiden
geschmückt, die an den Kanten durch
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Strebepfeiler
verstärkt werden und in
pyramidenförmigen Spitzen
und Statuen auslaufen. Von den
drei Portalen ist das Nordportal
(1308) mit schönem Hochrelief
(Segnender Christus) von
Maestro Giovanni in der
Lünette am interessantesten;
aus der Schule des gleichen
Meisters auch das Hochrelief
in der Lünette im Südportal
(Krönung Mariens); aus der
Mitte des 14. Jh. stammt die
Lünette im Hauptportal mit
einer Kreuzigung in Basrelief.
Weitere Statuen und Reliefs
des 14. Jh. sowie sechs
venezianisch-byzantinische
Opferschalen schmücken die
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Außenmauern. Im Innenraum,
bedeutende Gemälde des 14.
Jh.: großes Fresko der
Domweihe, hl. Martin mit Bettler
(circa 1350) und eine
chromatisch sehr schöne
Darstellung der Georgslegende,
naiv und volkstümlich in der
Anlage, aber frisch und lebendig
im Ausdruck. In der rechten Apsis ist ein herrliches
Vesperbild aus Stein aus dem
frühen 15. Jh. zu bewundern.
Über dem rechten Seitenportal
eine Holzskulptur Beweinung
Christi, bemalt und vergoldet,
die aus acht sehr guten
Statuen, datierbar um 1530,
besteht. Taufbecken, zwei
Weihwasserbecken und
Grabplatte der Familie
Antonini stammen von
Bernardino da Bissone (frühes
16. Jh.). Verloren ging leider
ein Freskenzyklus des frühen
15. Jh. im Gewölbe der Kapelle
Gonfalone. In der Krypta der
kreisförmigen Kapelle
S. Michele sind einige Mumien
erhalten, die älteste stammt aus
dem Jahr 1647: Grund ist ein
hier vorkommender Pilz, der
dem Körper im Laufe eines
Jahres
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Das so liebliche Friauler
Hügelland, das von Gemona und
San Daniele fast bis nach Udine
reicht, war in den Jahrhunderten
aber auch ein von Erdbeben
heimgesuchtes Land: vor allem zu
erwähnen die schweren
Beben von 1348
(wurde auch vom
Florentiner Historiker
Filippo Villani
beschrieben),
1511 (als auch...mehr
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