| Gemeinde Valvasone
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1,936 Einw.
Fl. 17,86 qkm - 59 m ü.d.M.
Orstchaften: Casamatta, Pozzo Dipinto, Ponte
Tagliamento, Torricella
Gemeindeamt: Piazza Mercato, 1 - 33098 Valvasone
Telephon: 0434.89022 Fax: 0434.899220
www.comune.valvasone.pn.it
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Die Altstadt von Valvasone hat
sich rund um zwei Pole
entwickelt: Schloss und Dom. Das
Schloss, derzeit in der letzten Phase
einer komplexen Renovierung, geht
auf das Mittelalter zurück, aber wenn man das
Tor passiert, das früher zum ersten Mauergürtel
gehörte, wird der Besucher durch Bauformen
überrascht, die zum Großteil aus dem 16. Jh.
stammen. So steht einem ziemlich kahlen
Äußeren, das an massive Verteidigungsanlagen
denken lässt, eine an prächtigen Verzierungen
reiche Innengestaltung gegenüber, die aus
Fresken, bemalten Holzbildern und
Stuckaturen besteht und durch ein idyllisches,
kleines Theater aus dem 18. Jh. eine
zusätzliche Attraktion erhält. Wenige Schritte
durch die kleinen, mit Kieselsteinen
bepflasterten Gassen, führen auf den
friedlichen Domplatz. Das dem Leib
Jesu geweihte Gotteshaus verrät im
Aussehen ebenfalls nicht seinen
tatsächlichen Ursprung: der Bau stammt
aus dem 15. Jh., wurde aber zwischen
dem 19. und 20. Jh. nach neugotischem
Muster umgestaltet. Der Kirchenraum
konnte jedoch seinen originalen Charakter
bewahren; erhalten ist die kostbare
Orgel, die in Venedig, in der Werkstatt von
V. Colombo (1532-1538) gebaut wurde und
mit Gemälden des Pordenone und P. Amalteo
geschmückt ist, der 1549 die von Pordenone
einige Jahre früher begonnene Arbeit der großen
Bilder an den Orgelflügeln fortführte. Themen
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waren Wunder des Manna auf den äußeren
Flügeln, Opferung des Isaak und Opfer des
Melchisedek auf den inneren, die 1551 durch
Szenen aus dem Leben Jesu auf der Vertäfelung
ergänzt wurden. Die dynamische 'Manier' des
Amalteo findet im Dom eine Fortsetzung im
malerischen Ausdruck von G. Quaglio,
Schöpfer der Mystischen Hochzeit der hl.
Katharina (1701), und verwandelt sich ganz in
barocke Bewegung im marmornen Altarrelief,
das Cabianca zugeschrieben wird. 200 Meter
weiter bietet die dem Apostel Petrus geweihte
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Kirche in den Fresken von Pietro da Vicenza
(Anfang 16. Jh.) ein beachtliches Repertoire
an devotionaler Malerei. Der Künstler führt
seine Fresken in Form eines Polyptychons aus,
wobei Spitzbögen und Architrav mit
klassischen, ornamentalen Verzierungen (wie
die große Vase mit Bukranien) eine Ädikula
bilden, in der angeordnet sind: Dreifaltigkeit
zwischen den Hll. Bartholomäus und Blasius,
Johannes d.T. und Lucia, Apollonia und
Katharina, Antonius Abt und Gotthard; die Hll.
Christophorus und Hieronymus; Thronende
Madonna mit den Hll. Sebastian, Rochus,
Leonhard und Hiob. Zum Schmuck der Kirche
gehören noch ein Fresko auf der Gegenwand
mit der Darstellung des Gekreuzigten zwischen
Maria und dem hl. Johannes und den Aposteln
Petrus und Paulus (Ende 14. Jh.) und zwei
Holzaltäre des 17. Jh.; über dem Portal, ein
Orgelpositiv aus dem 17. Jh. Das der Kirche
zugewendete Haus Fortuni weist ein
Trompe l'oeil in Stuckatur auf, während ein
wenig weiter, am Putz eines anderen Hauses,
eine Pietro da San Vito (Anfang 16. Jh.)
zugeschriebene Thronende Madonna mit
Kind und den Hll. Sebastian und Rochus ein
schönes Beispiel für die zahlreichen anderen
Fresken auf den Häusern von Valvasone
darstellt: von geometrischen Verzierungen der
Fassaden zu Bildern mit komplexerem Aufbau
(darunter besonders interessant die Porträts
und volkstümlichen Szenen, die vor kurzem
im Palazzo Duilio Paribelli auf der Piazza
Mercato freigelegt wurden).
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Der gesamte mittlere und östliche Teil der
Provinz Pordenone wird entscheidend durch
seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf
vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil
werden die Wasserläufe regelmäßiger):
vor allem am Tagliamento,
dessen breites Flussbett die
Ostgrenze bildet,
entwickelten sich in der
Vergangenheit die Städte
vorwiegend dort, wo die
Möglichkeit von Furten...Mehr
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