| Gemeinde Udine
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94,759 Einw.
Fl. 56,81 qkm - 113 m ü.d.M.
Orstchaften: Baldasseria Bassa, Beivars,
Cormor Alto, Cormor Basso, Cussignacco, Godia,
Laipacco, Rizzi, San Gottardo
Gemeindeamt: Via Lionello, 1 - 33100 Udine
Telephon: 0432.271111 Fax: 0432.271617
www.comune.udine.it
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Related links:
- Schloss Udine
- Dom Vom Udine
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...Stadtvierteln von Udine zu entdecken: auf der
charakteristischen Mercatovecchio das rigorose
Alte Pfandleihhaus (Mitte 17. Jh.) mit
Marienkapelle, geschmückt mit
Fresken von Giulio Quaglio innerhalb
dekorativer Stuckaturen (1694) und einem
schönen Marmoraltar von Giovanni Comin mit
Marmorskulptur von Enrico Merengo. Auf der
nahen Piazza Mercatonuovo aus dem 15. Jh.
stehen historische Häuser, häufig mit ein- oder
zweibogigen, fein gearbeiteten Fenstern oder
Freskenornamenten. Im erhöhten Teil eine
Säule aus 1487 mit einer Marienstatue und
einem Brunnen (16. Jh.) von Giovanni da
Udine. Der Platz wird auf einer Seite durch die
Kirche S. Giacomo, Fassade aus dem
16. Jh. und flankiert von einer Kapelle
(18. Jh.), abgeschlossen. Sehenswerte
Kultgebäude sind das neben dem Dom
gelegene Oratorium della Purità, in
dem 1759 Giambattista Tiepolo das
Deckenfresko (Assunta) und das Altarbild
(Unbefleckte Empfängnis), Sohn Domenico die
Wandfresken mit acht einfarbigen Episoden
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des Alten und Neuen Testaments ausgeführt
hatten; Kirche S. Francesco, heute
für Wanderausstellungen genutzt, eines der
ältesten Gebäude von Udine, mit Fresken des
frühen 13. Jh. in der Apsis; Karmeliterkirche,
in Borgo Aquileia, ausgedehnte
Deckenfresken aus dem ausgehenden 17. Jh.;
Kirche S. Chiara, in Borgo Gemona,
sehr elegant in den Marmoraltären und
Fresken, die innerhalb von Stuckverzierungen
von Giulio Quaglio (1699) ausgeführt wurden;
Basilika S. Maria delle Grazie,
berühmte Wallfahrtskirche mit dem
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Tafelbild
einer Madonna mit Kind (14. Jh.; im
byzantinischen Stil), das 1479 vom Statthalter
Giovanni Emo nach Udine gebracht wurde.
Die Kirche ist ein künstlerisches
Schatzkästchen, besonders zu erwähnen das
Tafelbild am Hochaltar von Luca Monverde
(1522), vier Bilder von Domenico Tintoretto,
zwei von Giuseppe Diziani, zahlreiche ex voto,
gemalt oder Goldschmiedearbeiten: unter
anderem die so genannte Teufelsmaske, eine
legendenumwobene Rüstung des 15. Jh.
Die Kirche blickt auf den Giardin Grande,
einen großen, freien Platz unter dem Schloss,
der bereits im 14. Jh. erwähnt wurde, als er im
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Besitz der Patriarchen stand: Boccaccio
siedelte hier eine seine Novellen an und
beschreibt ihn poetisch als "großen Garten mit
grünem Gras und dicht belaubten Bäumen".
Unter den historischen Gebäuden, meist
ausgewogene Bauten aus dem 17. bis 18. Jh.,
sind besonders zu erwähnen: Palazzo
Antonini, heute Bank von Italien, gleichzeitig
massiv und einladend, 1556 von Palladio
erbaut; Palazzo Antonini-Belgrado,
Sitz der Provinzialverwaltung, mit einem
großen, mit Fresken von Giulio Quaglio
(1698) geschmückten Saal,
Palazzo Strassoldo in Via Vittorio Veneto, mit
Fresken von Giulio Quaglio (1692), ebenso
wie Palazzo della Porta (heute Sitz der
erzbischöflichen Kurie, 1692),
Palazzo di Maniago in Via Poscolle (1695)
und Palazzo Braida in Via Aquileia (1696);
Palazzo di Brazzà, früher im Besitz der
Familie des berühmten Forschungsreisenden
Pietro Savorgnan di Brazzà, Entdecker des
Kongo, mit Fresken von Andrea Urbani;
Palazzo Caiselli, Piazza
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S. Cristoforo,
mit Fresken von Marino Urbani und
Giambattista Canal, Palazzo Valvason
Morpurgo in Via Savorgnana, mit
einem herrlichen
Freskenzyklus
von Giambattista
Canal (1805).
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Seite 2
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| VON UDINE ZUM TAGLIAMENTO
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Ob der Ortsname Udine, wie einige
Historiker behaupten, tatsächlich aus
vorrömischer Zeit stammt und sich von
einem Ausdruck für "weibliche Brust",
daher im übertragenen Sinn "Hügel"
ableitet, ist nicht belegt. Sicher
aber ist, dass von diesem
Hügel ganz Friaul zu
sehen ist, von den Karnischen und
Julischen Alpen über die sanften...mehr
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