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Gemeinde Udine
Gemeinde Udine 94,759 Einw.
Fl. 56,81 qkm - 113 m ü.d.M.
Orstchaften: Baldasseria Bassa, Beivars, Cormor Alto, Cormor Basso, Cussignacco, Godia, Laipacco, Rizzi, San Gottardo
Gemeindeamt: Via Lionello, 1 - 33100 Udine
Telephon: 0432.271111 Fax: 0432.271617
www.comune.udine.it
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 - Schloss Udine  - Dom Vom Udine
...geschlossenen Friedensvertrag bestimmt war. Kaiser Franz I. schenkte das 1819 von Architekt Valentino Presani ausgeführte Denkmal jedoch der Stadt Udine. Der Sockel, mit Rüstungen, Waffen und Schilden in Basrelief stammt von Michele Zuliani, die streng klassizistische Friedensstatue vom Piemonteser Giovanni Battista Comolli. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes steht die Loggia Comunale oder del Lionello nach ihrem Erbauer Nicolò Lionello (1448). Auftraggeber war die Republik Venedig, die ihre Macht in Udine demonstrieren wollte. Der Bau entspricht dem Stil venezianischer Gebäude dieser Art: im unteren Teil von Säulen getragen, wird die Verteilung von vollen und leeren Volumen zu Gunsten eines malerischen Lichtspiels umgekehrt, das durch die vollständige Öffnung der Loggia im 17. Jh. durch Pietro Bagatella noch verstärkt wird, während Lionello nur die Öffnung eines kleinen Teiles im Parterre geplant hatte. Die Steinverzierung aus abwechselnd weißen und rosa Streifen und die mehrbogigen, schön verzierten Fenster im Obergeschoss betonen den erlesenen, schlichten Charakter des Gebäudes. Die Loggia ist mit dem mächtigen
Kirche San Francesco Rathausgebäude verbunden, das zwischen 1909 und 1930 von Raimondo D'Aronco als Ersatz für einen Bau aus dem 16. Jh. (angeblich von Jacopo Sansovino) errichtet wurde und zu den bedeutendsten Werken des Architekten aus Gemona zählt. Das großartige, prunkvolle und an genialen Lösungen reiche Gemeindegebäude ist ein lebhafter Beweis für das künstlerische Credo D'Aroncos, der zu den bedeutendsten Vertretern des Jugendstils gehört. Die siebzehn allegorischen, über zweieinhalb Meter hohen Statuen sind von Aurelio
Mistruzzi. Im Inneren, Basrelief-Verzierungen von Valerio Franco; von Alberto Calligaris stammen die mächtigen, schmiedeeisernen Tore. Für den Aufstieg zum Schloss durchschreitet man auf der Piazza Libertà einen massiven Bogen; der Markuslöwe auf der Spitze wurde 1556 von Andrea Palladio zu Ehren des Statthalters Domenico Bollani entworfen; der Weg nach oben führt durch die Loggia del Lippomano (1487), ein langer, überdachter Bogengang, gegliedert in vier abschüssige, durch kurze Treppen verbundene Baukörper, mit effektvoller, durchgehender Reihe von dreilappigen Bögen. Zu besichtigen die Marienkirche, die älteste von Udine, die in der heutigen Form auf das 12.-13. Jh. zurückgeht (außer der nach dem Erdbeben von 1511 erneuerten Fassade). Der dreischiffige Innenraum wird durch breite Spitzbögen gegliedert; in der rechten Nebenapsis, ein bemerkenswerter, romanischer Freskenzyklus - mit einer Grablegung in der Nischenwölbung, Apostelfiguren und heilige
Darstellungen im Halbrund und auf der Wand - der im 13. Jh. anzusiedeln ist. Auf der einen Seite der Kirche, der schöne Campanile aus dem 16. Jh., auf seiner Spitze eine drehbare Engelsfigur, deren ausgestreckter Finger die Windrichtung anzeigt, auf der anderen das mittelalterliche Haus der Confraternita, 1930 restauriert. Auf der Anhöhe dahinter erhebt sich das schlossartige Renaissancegebäude, das in der heutigen Form auf den Ruinen des vom Erdbeben von 1511 zerstörten, älteren Bauwerks errichtet wurde. Repräsentativer Sitz der Patriarchen von Aquileia im Mittelalter, wurde es nach 1420 Residenz der venezianischen Statthalter. 1517 war Baubeginn der neuen Anlage nach Plänen von Giovanni Fontana, dem 1547 Giovanni da Udine folgte und dem Gebäude eine deutlich römisch-zeitgenössische Prägung gab: von ihm stammt die Außentreppe, das Schloss erhielt ein feierliches Gepräge mit mächtigen Strukturen, gegliedert durch kleine und große Fenster und Porta Villalta
Balkone, der zentrale Teil wird durch die klassischen drei Bögen mit Säulen und Lisenen bereichert, die trotz einer insgesamt lombardischen Interpretation an römische Triumphbögen erinnern. Im Inneren der spektakuläre Parlamentsaal: Wände mit Fresken zur Verherrlichung der Macht Venedigs und der patriotischen Tugenden (Die Schlacht von Malgaritin, Curzio wirft sich in den Abgrund, Tod des Cato, Belagerung Aquileias durch Maximinus Thrax, Allegorien), ausgeführt in der zweiten Hälfte des 16. Jh. von Pomponio Amalteo und Giovanni Battista Grassi; auf der Decke, Felder mit gemalten Allegorien. Während der österreichischen Herrschaft im 19. Jh. diente das Schloss verschiedenen Zwecken: Kaserne, Gefängnis, Gericht, Gemeindesitz. Hinter den düsteren Kerkermauern wurden Silvio Pellico und andere italienische Freiheitskämpfer gefangen gehalten. Und unter dem Schloss erlebte die Bevölkerung von Udine die große Geschichte und ihre wichtigen Momente, wie den Einzug des Kavallerieregiments "Savoia" am 3. November 1918 und die Ankunft der Alliierten am 1. Mai 1945. Heute ist das Gebäude Sitz der städtischen Museen. Repräsentative Gebäude gibt es in den alten ...
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Udine Ob der Ortsname Udine, wie einige Historiker behaupten, tatsächlich aus vorrömischer Zeit stammt und sich von einem Ausdruck für "weibliche Brust", daher im übertragenen Sinn "Hügel" ableitet, ist nicht belegt. Sicher aber ist, dass von diesem Hügel ganz Friaul zu sehen ist, von den Karnischen und Julischen Alpen über die sanften...mehr
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