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Gemeinde Tricesimo
Gemeinde Tricesimo 7,304 Einw.
Fl. 17,57 qkm - 199 m ü.d.M.
Orstchaften: Adorgnano, Ara Grande, Ara Piccola, Felettano, Fraelacco, Laipacco, Leonacco
Gemeindeamt: P. G. Ellero, 1 - 33019 Tricesimo
Telephon: 0432.851963 Fax: 0432.880542
www.comune.tricesimo.ud.it
Tricesimo, wie der Name sagt, dreißig Meilen von Aquileia (ad tricesimum m.p. ab urbe) an der Straße nach Noricum gelegen, wurde 60 v.Chr. gegründet. Auf das 13. Jh. geht die Burg zurück, die später im Besitz der di Prampero, Montegnacco und Valentinis stand; heute ein Haus der Exerzitien und geistigen Besinnung. In der Burgkapelle sind Fresken von Pomponio
Villa Orgnani - Laipacco Amalteo des 16. Jh. erhalten. Viele schöne Herrenhäuser sind in der Umgebung zu bewundern: darunter Villa Orgnani am Ortsrand von Laipacco, Einfriedung durch eine Zinnenmauer; Villa Filittini de Rubeis Masieri, heute italienischer Blindenverein, in Luseriacco (17. Jh.), Fassade von großer Harmonie mit eindrucksvoller Giebelfront. Die erzpriesterliche Taufkirche S. Maria, die schon im 13. Jh. dokumentiert ist, geht in ihrer heutigen Form auf Pläne von Domenico Schiavi (1770- 1789) zurück. Auf der rechten Seite das Haupttor von Bernardino da Bissone
(1498- 1505: die Statuen einer Verkündigung heute auf der Fassade): ein Hauptwerk des Künstlers in feiner, figurativer Ausführung und fantasievoll in den antropomorphen und pflanzlichen Ornamenten. In der Nähe, ein Architrav mit einer berühmten Inschrift von 1477, die gleichzeitig an eine Heuschreckenplage und einen Einfall der Türken erinnert, die nach Überquerung des Isonzo Friaul verwüsteten und niederbrannten. Im Innenraum, Gemälde von Palma dem Jüngeren, G.B. Tosolini, Filippo Giuseppini. In den Kirchen S. Pelagio in Adorgnano und S. Giuseppe in Laipacco, interessante Fresken von Gian Paolo Thanner (16. Jh.), in der Kirche S. Vito in Luseriacco, antikes Weihwasserbecken (12. Jh.) und Fresken des 15. Jh. Pfarrkirche von Tricesimo
Gemona del Friuli Das so liebliche Friauler Hügelland, das von Gemona und San Daniele fast bis nach Udine reicht, war in den Jahrhunderten aber auch ein von Erdbeben heimgesuchtes Land: vor allem zu erwähnen die schweren Beben von 1348 (wurde auch vom Florentiner Historiker Filippo Villani beschrieben), 1511 (als auch...mehr
Best links: Udine - Gemona del Friuli - San Daniele del Friuli - Venzone - Tricesimo - Bordano - Resiutta
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