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Gemeinde Tarcento
Gemeinde Tarcento 8,727 Einw.
Fl. 35,08 qkm - 230 m ü.d.M.
Orstchaften: Aprato, Bulfons, Ciseriis, Coja, Collalto, Collerumiz, Loneriacco, Malmaseria, Molinis, Sammardenchia, Sedilis, Segnacco, Stella, Zomeais
Gemeindeamt: P. Roma - 33017 Tarcento
Telephon: 0432.780630 Fax: 0432.791694
www.comune.tarcento.ud.it
Schöne Lage und mildes Klima haben die Entstehung zahlreicher Villen im kleinen Städtchen am Torre begünstigt, das Anfang des 20. Jh. "Perle von Friaul" genannt wurde. Unter anderen, Villa Pontoni, deren ältester Teil ("palazzat"), die ehemalige Hauptresidenz der adeligen Familie Frangipane, auf das 16. Jh. zurückgeht; Villa Angeli, später im Besitz der Frangipane und der Prampero, Innendekorationen von Francesco Barazzutti (19. Jh.); Villa de Rubeis, erbaut 1759; Villa Moretti, eine der schönsten Realisierungen der Architekten Ruggero und
Villafredda Arduino Berlam (ca. 1920); Villa Marcuzzi (1924), entworfen von Ermes Midena. Palazzo Frangipane in Villafredda, heute in öffentlicher Hand; die in eine mittelalterliche, befestigte Anlage eingesetzte, zauberhafte Villa Liruti. Zu besichtigen auch die ländlichen Orte (Coia, Molinis, Stella und andere), die noch typische Merkmale der Vergangenheit erhalten haben, obwohl viele Gebäude im Erdbeben von 1976 zerstört und andere neu aufgebaut wurden. Die Pfarrkirche S. Pietro geht auf die romanische Zeit zurück, wurde aber im 15. Jh. umgebaut und später verändert und erweitert.
Eindrucksvoll ist der marmorne Hochaltar mit schönen Statuen (16. Jh.), der 1813 von der Kirche S. Maria della Cella in Cividale erworben wurde. Mit einem Altarbild von Odorico Politi, Schlüsselübergabe an Petrus, ein etwas theatralisches, aber korrektes, an antiken Modellen orientiertes Werk. Den Chor schmücken Dekorationen von Francesco Barazzutti; auf der Decke im Kirchenschiff, Fresken einer Mariä Himmelfahrt von Giuseppe Ghedina (1874). In Segnacco enthält die schöne Votivkirche S. Eufemia (14. Jh.) eine Holzstatue der hl. Euphemia, vielfarbig und vergoldet, die auf die Mitte des 14. Jh. zurückgeht; das Original, heute im Diözesanmuseum Udine, wurde durch eine Kopie ersetzt. In der dem hl. Michael geweihten Kirche sind Fresken von Lorenzo Bianchini im Chorgewölbe und im Kirchenschiff erhalten (1880). In der Kirche Madonna del Giglio in Aprato, ein kürzlich restaurierter Holzaltar aus dem frühen 17. Jh., der G. A. Agostini zugeschrieben wird; ein kleines Bild Madonna mit Kind von Leonardo Thanner (Ende 15. Jh.). ist in der Kirche S. Biagio zu bewundern. Villa Moretti - Tarcento
Gemona del Friuli Das so liebliche Friauler Hügelland, das von Gemona und San Daniele fast bis nach Udine reicht, war in den Jahrhunderten aber auch ein von Erdbeben heimgesuchtes Land: vor allem zu erwähnen die schweren Beben von 1348 (wurde auch vom Florentiner Historiker Filippo Villani beschrieben), 1511 (als auch...mehr
Best links: Udine - Gemona del Friuli - San Daniele del Friuli - Venzone - Tricesimo - Bordano - Resiutta
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