| Gemeinde Spilimbergo
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11,080 Einw.
Fl. 72,47 qkm - 132 m ü.d.M.
Orstchaften: Barbeano, Baseglia, Gaio,
Gradisca, Istrago, Tauriano, Vacile, Brindisi,
Bussolino, Casasola, La Favorita, Navarons
Gemeindeamt: Piazza Castello, 4 - 33097 Spilimbergo
Telephon: 0427.591111 Fax: 0427.591123
www.comune.spilimbergo.pn.it
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Related links:
Dom Santa Maria Maggiore
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Die Altstadt von Spilimbergo
hat ihr Zentrum im
mittelalterlichen Schloss, das am
Tagliamento in damals
strategischer Lage für den Handel
erbaut wurde, wo Furten den breiten
Flusslauf überquerten. Die ausgedehnten
Fresken auf der Fassade im Innenhof gehen
auf das 15. Jh. zurück. Ausgeführt von A.
Bellunello, wurden sie wahrscheinlich von
Alvise di Spilimbergo zur Feier der
Verbindung seiner Familie mit dem
Geschlecht der Altan di San Vito in Auftrag
gegeben; in den am besten erhaltenen
Teilen sind beginnend von oben zu sehen:
männliche Bildnisse im Rundschild,
Adelswappen, die vier Kardinaltugenden,
Musikanten und Knappen, die die Zügel
sich aufbäumender Pferde halten. Nach
Überquerung der kleinen Brücke, kommt
man auf einen großen Platz mit einer
Renaissance-Loggia (ehemals
Gemeindeamt, das später in den nahen
Palazzo Spilimbergo di sopra
übersiedelte) und dem gegenüberliegenden
Dom Santa Maria Maggiore (hinter der
Apsis, die Kapelle Santa Cecilia, in der
sich ein
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Martyrium zweier Heiliger von
Narvesa befindet). Mehrere Kultgebäude
der Stadt lohnen eine Besichtigung: die
Kirche Johannes d.T. (bemerkenswert das
realistische Fresko einer Kreuzigung
(frühes 15. Jh.), das am Hochaltar wie ein
Altarbild eingefasst ist; an einem rechten
Seitenaltar, eine Heimsuchung von
G. Narvesa, 1588), die Kirche San Rocco
(ebenfalls von Narvesa eine morbide
Darstellung des Schutzpatrons aus dem
frühen 17. Jh.) und, am Stadtrand in
Richtung Dignano, ein Johannes dem
Einsiedler geweihtes Oratorium (im
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Innenraum Agnus Dei, Apostel und Szenen
aus dem Leben Johannes d.T., 14.-15. Jh.).
Zu erwähnen in der Altstadt der mit
Fresken auf den Außenmauern geschmückte
Palazzo Monaco (15. Jh.) und das so
genannte bemalte Haus am Osttor;
daneben, in einem anderen Gebäude, ist
unter dem Portikus eine Kreuzigung und
Heilige erhalten, die ebenfalls dem Narvesa
zugeschrieben wird. In der Umgebung von
Spilimbergo folgt man fast zwangsläufig den
Spuren des Pordenone: seine Fresken finden
sich in der Kirche San Marco in Gaio (vor
1506; aus 1490 stammt hingegen das Portal
des Pilacorte) und vor allem in der Kirche
San Lorenzo in Vacile (ca. 1506-1510),
wo auf den Kappen der Apsis
(wie beispielsweise an einer anderen
Schattierungstechnik) die allmähliche
Abkehr seiner Malerei von den fast
ausschließlich graphischen Modellen seiner
frühen Werke deutlich erkennbar ist.
Diese sind hingegen auf den Wänden der
Kirche St. Antonius Abt in Barbeano
vertreten, wo der
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erste organische Friauler
Freskenzyklus von Gianfrancesco da
Tolmezzo (vor 1489) zu sehen ist. Die
große, zeichnerische Begabung des
karnischen Künstlers tritt vor allem in den
Figuren der Kirchenlehrer, Evangelisten und
Propheten am Gewölbe deutlich zutage, die
unerbittlich in allen Details wie Bärten,
Lesepult, Kathedra in perspektivischer
Verkürzung nach venezianischem Muster
definiert wurden. Die Fortdauer des
malerischen Ausdrucks des Pordenone in
den Werken seines wichtigsten Nachfolgers
ist hingegen in den Fresken von P. Amalteo
(1540-1550 ca.) in der
Heiligenkreuzkirche in Baseglia erkennbar,
die in den lebendigen Grotesken auf der
inneren Bogenfläche und in den sinnlich
manieristischen Figuren wie der
Barmherzigkeit am linken Widerlager ihren
Höhepunkt haben. In Tauriano schmücken
Fresken von Giovan Pietro da Spilimbergo
(1502) die Kirche San Nicolò, mit
Begebenheiten aus dem Alten und Neuen
Testament im Chor und aus dem Leben des
hl. Nikolaus an den Wänden.
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Wenn Maniago auf eine jahrhundertealte
Handwerkertradition verweisen kann -
Messermacher - die zum Aufbau einer
angesehenen Industrie geführt hat,
nahm in Spilimbergo die
Mosaikkunst eine
ähnliche
Entwicklung.
So leistet die
lokale
Mosaikschule seit
Jahrzehnten ihren
Beitrag zur Erhaltung...mehr
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