| Gemeinde Sesto al Reghena
|
|
5,308 Einw.
Fl. 40,53 qkm - 13 m ü.d.M.
Orstchaften: Bagnarola, Marignana, Ramuscello,
Banduzzo, Borgo della Siega, Borgo di Sotto, Borgo
Magredo, Borgo Sacile, Braida, Braidacurti, Casette,
Fratticelle, Melmosa, Mure, Venchieredo, Versiola,
Vissignano
Gemeindeamt: Piazza Castello, 1 - 33079 Sesto al Reghena
Telephon: 0434.693911 Fax: 0434.699500
www.comune.sesto-al-reghena.pn.it
|
|
|
Anfang des 20. Jh. beeinträchtigt wurden.
Fresken auf der Gegenseite (Madonna mit
Kind und Erfo, der von seiner Mutter Piltrude
Abschied nimmt, 14. Jh.) und im linken
Seitenschiff (ein doppelter hl. Valentin von
Jüngern des Bellunello und Prozession
der Bruderschaft des hl. Sebastian, von Pietro
Gorizio, Anfang 16. Jh.), am bedeutendsten
aber die Wandmalereien von Apsis, Transept
und Vierungsturm: Geschichten aus dem
Leben Mariens, der Apostel Johannes und
Petrus, des hl. Benedikt und Lignum vitae,
alle aus dem 2. bis 3. Jahrzehnt des 14. Jh.
von Künstlern aus dem Kreis Giottos in
Padua, die starken Sinn für plastische
Darstellung, Volumen und Raum verraten, die
in emotionale Intensität umgesetzt werden.
Besonders hervorzuheben: Begräbnis des hl.
Benedikt 'dreidimensional aufgebaut' und
Römischer Mönch bringt dem Heiligen
Nahrung, sowie der monumentale Lignum
vitae: das Kreuz Christi wurde zum Baum
(Granatapfelbaum, dessen Früchte
ein Symbol der Wiedergeburt
sind; sie wechseln ab
mit den Figuren der
Propheten, die Ankunft des Messias
|
 |
geweissagt hatten),
angebetet vom hl. Bonaventura und hl.
Benedikt; er ist oben von einem Pelikan
bewohnt, der sich die Brust zerfleischt, um
die Jungen mit seinem Blut zu nähren. In der
Krypta: Urne der hl. Anastasia (Mitte 8. Jh.),
ursprünglich Kathedra oder Ambon der
frühmittelalterlichen Kirche, die mit
stilisierten Pflanzenornamenten verziert ist,
Diptychon der Verkündigung (Ende 13. Jh.,
ebenfalls aus Marmor) und eine Pietà aus
Sandstein (Vesperbild; Anfang 15. Jh.). In der
Allerheiligenkirche in Bagnarola, Fresko von
P. Amalteo, Trauer bei der Grablegung
Jesu (ca. 1536-1546), im Stil einer
Wiederaufnahme der emotionalen Malerei
des Pordenone; volkstümliche Frömmigkeit
ist hingegen die Grundlage der Fresken in
Mure, in der kleinen Kreuzkapelle und in
der Gedächtniskapelle San Marco
(alle Anfang 17.Jh.). Unter den
weltlichen Bauten ist neben
Villa Zanardini-Fabris in
Sesto (Ende 18. Jh.),
Villa Attimis-Freschi in
Ramuscello (17. Jh.)
zu erwähnen,
wo die weitläufige
Parkanlage die
Landschaftsarchitektur
des 19. Jh.
widerspiegelt.
|
| Seite 1
|
|
|
|
|
|
|
| VALVASONE, SANVITESE UND SESTO
|
|
 |
Der gesamte mittlere und östliche Teil der
Provinz Pordenone wird entscheidend durch
seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf
vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil
werden die Wasserläufe regelmäßiger):
vor allem am Tagliamento,
dessen breites Flussbett die
Ostgrenze bildet,
entwickelten sich in der
Vergangenheit die Städte
vorwiegend dort, wo die
Möglichkeit von Furten...Mehr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|