| Gemeinde Sesto al Reghena
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5,308 Einw.
Fl. 40,53 qkm - 13 m ü.d.M.
Orstchaften: Bagnarola, Marignana, Ramuscello,
Banduzzo, Borgo della Siega, Borgo di Sotto, Borgo
Magredo, Borgo Sacile, Braida, Braidacurti, Casette,
Fratticelle, Melmosa, Mure, Venchieredo, Versiola,
Vissignano
Gemeindeamt: Piazza Castello, 1 - 33079 Sesto al Reghena
Telephon: 0434.693911 Fax: 0434.699500
www.comune.sesto-al-reghena.pn.it
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Sesto al Reghena 'ist' die
Benediktinerabtei
Santa Maria
in Sylvis, die
angeblich von den
langobardischen Brüdern Erfo,
Anto und Marco Mitte des
8. Jh. am gewundenen Flusslauf
des Reghena gegründet wurde
(eine einschiffige, nach Osten
ausgerichtete Kirche mit drei
Apsiden bestand bereits seit
einigen Jahrzehnten; ihr äußerer
Umriss ist südlich der heutigen
Basilika erhalten). Wenn auch
Mauern zumindest zum Schutz
vor den Magyaren-Einfällen
des 10. Jh. errichtet wurden,
geht der heutige Hauptturm für
den Zugang zur Anlage auf eine
spätere Renovierung (Ende 15.-Anfang 16.
Jh.) seitens der Äbte G. Michiel und D.
Grimani zurück. Durch das Tor gelangt man
in einen Hof mit Campanile (33,6 m hoch,
11.-12. Jh.), der auf jeder Seite der Terrakotta-
Wandbekleidung drei hohe Bogenreliefs
aufweist, die im
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dreifachen Bogen der
Glockenstube ihre Fortsetzung finden. Seitlich
zwei im 12. und 13. Jh. errichtete Gebäude:
auf der Westseite Palazzo della Cancelleria,
auf der Ostseite das Residenzgebäude der
Abtei (heute Rathaus), im 15.-16. Jh. nach den
Kriterien einer venezianischen Villa umgebaut.
Auch in der Klosterkirche sind zahlreiche
Umbauten erkennbar, beginnend bei der Wand
im Eingang zum Vestibulum, die links mit
kleiner Loggia (Bilder weltlicher Episoden
aus dem Chanson de Otinel,
Ende 13. Jh.-) und rechts
mit einer Treppe (oben eine
Turnierkampfszene, Mitte
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14. Jh., vermutlich nach einer Miniatur) versehen wurde, die
zum Klostersaal führt: auf der
hinteren Wand Fragmente
eines Erzengel Michael (Mitte
12. Jh.). Der Erzengel Gabriel
ziert die Lünette des Portals
zum Vestibulum, flankiert
vom hl. Benedikt und dem
Drachen (Mitte
13. Jh.). Auf einer Wand im
Vestibulum Abbildungen aus
dem religiösen Jenseits: ein
Erzengel Michael, der den
Teufel verjagt und das
Gewicht der Seelen bemisst, während ein
anderer Engel einen Gerechten zur Pforte in
das Paradies begleitet; auf den Seitenwänden
entwickelt sich das Paradies rund um die
Krönung der Jungfrau Maria 'mit
symmetrischen Scharen von Heiligen',
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und die Hölle mit einer Folge dramatischer Episoden.
Die Antonio da Firenze zugeschriebenen
Fresken (ca. 1503-1506) lassen Erinnerungen
an die toskanische Malerei Mitte des 15. Jh.
aufkommen. Von der Südseite des Vestibulums
betritt man den 'Audienzsaal', mit einer
Madonna mit Kind und dem Edlen Pietro
Grimani (Anfang 16. Jh.), während im Atrium
ein Lapidarium mit römischen und
mittelalterlichen Funden eingerichtet ist (leider
kürzlich beraubt). Freskenfragmente des 13. Jh.
zieren die Pfeiler; im kleinen, rechten Schiff
ein bemerkenswerter Triumph des Todes (Mitte
14. Jh.), in dem drei
jugendliche Ritter
neben einem offenen
Sarg abgebildet
sind und an die
Vergänglichkeit des
Menschen erinnern.
Die Klosterkirche
(11.-12. Jh.) ist
dreischiffig, mit
Transept, halbrunden
Apsiden, Krypta
und erhöhtem
Presbyterium:
typisch romanische
Stilelemente, die von
der Restaurierung...
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| VALVASONE, SANVITESE UND SESTO
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Der gesamte mittlere und östliche Teil der
Provinz Pordenone wird entscheidend durch
seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf
vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil
werden die Wasserläufe regelmäßiger):
vor allem am Tagliamento,
dessen breites Flussbett die
Ostgrenze bildet,
entwickelten sich in der
Vergangenheit die Städte
vorwiegend dort, wo die
Möglichkeit von Furten...Mehr
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