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Städtischen Museen im Schloss Udine
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 - Dom von Udine  - Udine
Die städtischen Museen wurden 1866 offiziell eröffnet, als die Stadt noch zur Österreichisch- Ungarischen Monarchie gehörte und übersiedelten 1906 in das Schloss, das früher Residenz der Patriarchen von Aquileia, später der venezianischen Statthalter war. Sie enthalten reiche Sammlungen in verschiedenen Sektionen, die einen Überblick über Geschichte, Kultur und Kunst nicht nur in Friaul geben. So sind im archäologischen Museum neben Funden aus Friaul auch solche aus Süditalien, Terrakotta- Objekte, griechische und
Parlamentsaal großgriechische Gefäße ausgestellt. Die Galerie für alte Kunst zeigt Gemälde des 14. bis 19. Jh. lokaler Meister, aber auch von Carpaccio, Caravaggio, Tiepolo, sowie eine schöne Sammlung von Holzskulpturen italienischer und deutscher Schule. Im fotografischen Museum sind außerordentliche Exemplare aus den Anfängen der Fotokunst und bedeutende Werke vor allem von Friauler Fotografen zu sehen; im Saal der Zeichnungen und Drucke ist die Sammlung der Drucke von Udine und Friaul besonders zu erwähnen. Die Galerie für moderne Kunst (im Gebäude "Palamostre") ist nicht nur eine umfassende Dokumentation über die Kunst in Friaul vom ausgehenden 19. Jh. bis in die Siebzigerjahre des 20. Jh. (besonders zahlreich vertreten Werke der Brüder Dino, Afro und Mirko Basaldella), sondern verfügt mit der Sammlung Astaldi auch über fast zweihundert Werke großer italienischer Künstler des 19. Jh.
Udine Ob der Ortsname Udine, wie einige Historiker behaupten, tatsächlich aus vorrömischer Zeit stammt und sich von einem Ausdruck für "weibliche Brust", daher im übertragenen Sinn "Hügel" ableitet, ist nicht belegt. Sicher aber ist, dass von diesem Hügel ganz Friaul zu sehen ist, von den Karnischen und Julischen Alpen über die sanften...mehr
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