| Gemeinde Sauris
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414 Einw.
Fl. 41,52 qkm - 1,212 m ü.d.M.
Orstchaften: La Maina,
Lateis, Sauris di Sopra, Sauris di Sotto
Gemeindeamt: Fraz. Sauris di Sotto - 33020 Sauris
Telephon: 0433.86219 Fax: 0433.86025
www.sauris.com
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In einer wunderschönen Senke
umgeben von hohen, wilden Bergen
und in über 1200 m Höhe (womit es
der höchste Ort des Friauls ist) gelegen,
hat Sauris in Jahrhunderte langer
Isolierung, bevor zwischen 1915 und 1939 eine
waghalsige Verbindungsstraße nach Ampezzo
gebaut wurde, seine menschlichen und
umweltbedingten Eigenschaften klar heraus
gebildet. Hierher flüchteten sich vor langer Zeit
(wahrscheinlich im 13. Jhdt.) Kärntner, und noch
heute wird im Ort eine alte deutsche Mundart
gesprochen. Im lokalen Dialekt heißt Sauris
Zahre. Auch die typischen Gebäude lassen den
Einfluss der typisch deutschen Bautechnik
erkennen: Es sind typische Häuser (stavoli) aus
Stein im unteren Teil und aus Holz im oberen,
mit Heuschobern aus übereinander liegenden
Holzstämmen, die an den Ecken ineinander
stecken (Blockbautechnik), und einem
Holzschindeldach. In einem dieser Gebäude ist
heute das örtliche völkerkundliche Zentrum
untergebracht. Sauris hängt seit jeher dem Kult
des hl. Oswald aus Northumbrien an, dem die
Wallfahrtskirche geweiht ist, in der der
Daumen des Heiligen als Reliquie verehrt wird.
In einer wunderschönen Alpenlandschaft in 1212
m ü. M.
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gelegen, schmückt sich die viel
besuchte Wallfahrtskirche mit einem der
bedeutendsten Kunstwerke Karniens, dem
Flügelaltar von Nikolaus von Bruneck (1524),
dessen ursprüngliche Vergoldung und
Farbenpracht noch erhalten sind. Ungewöhnlich
in seiner Ikonografie, ist er reich an zahlreichen,
sehr geschmackvollen Schnitzfiguren, die typisch
für die Holzfiguren der Südtiroler Schnitzer aus
dem frühen 16. Jhdt. sind, und weist eine große
Liebe zur Gesamtinszenierung auf. Rundplastiken
(in der Altarmitte, zum Beispiel, die Heiligen
Oswald, Petrus und Paulus)
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wechseln sich mit
Flachreliefs und Gemälden ab, isolierte Figuren
in Szenen aus dem Neuen Testament, in denen
nicht nur dem Menschen Raum gelassen wird,
sondern auch der Landschaft. Nennenswert unter
den anderen Schnitzaltären der Kirche, der Altar
der Gürtelmadonna, ganz in Weiß und Gold,
geschaffen von Eugenio Manzani (1730). Auch
in der kleinen Kirche S. Lorenzo in Sauris di
Sopra, einer typisch österreichischen gotischen
Kirche aus dem 15./16. Jhdt. mit dem
charakteristischen Glockenturm neben dem
linken Kirchenschiff, steht ein schön geschnitzter
und bemalter Flügelaltar von Michael Parth aus
dem Jahr 1551. In
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der Mitte das Letzte
Abendmahl als Flachrelief und an den Flügeln in
einem flacheren Relief der Einzug in Jerusalem
und Christus am Ölberg. In geschlossenem
Zustand sieht man die Figuren der Verkündigung,
die mit derselben Technik gemalt wurden wie die
Predella mit den biblischen Szenen, der
Errichtung der ehernen Schlange und der
Mannalese. Die Ausrichtung der Szenen, die
Maltechnik, die üppige Verwendung von
Gold und kräftigen Farben verleihen
dem Werk eine einzigartige Schönheit.
Zur Landschaft von Sauris gehört auch
der große Stausee am Lumiei, in dem
sich die umliegenden Berge spiegeln.
Aber in den Bergen um Sauris gibt es
auch die vielen kleinen, zauberhaften
natürlichen Seen von Festons, Malins
und Mediana, die zum Großteil von
Sumpfpflanzen überwuchert und
schöne Ausflugsziele sind.
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Reich an Wäldern und weiten Wiesen,
Flussläufen, winzigen Seen, in denen sich
der Himmel spiegelt, rauen und sanften
Bergen, ist Karnien, das noch nicht vom
Massentourismus berührt ist, der ideale
Ort für all diejenigen, die einen
erholsamen Urlaub
vorziehen, um Körper
und Geist zu stärken. Hier kann man
nicht nur die Schönheit von Natur
und Landschaft ...mehr
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