| Gemeinde San Vito al Tagliamento
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13,316 Einw.
Fl. 60,71 qkm - 30 m ü.d.M.
Orstchaften: Carbona, Gleris, Ligugnana,
Prodolone, Savorgnano, Braida Bottari, Casabianca,
Rosa
Gemeindeamt: Piazza del Popolo, 31 - 33078 San Vito al Tagliamento
Telephon: 0434.842911 Fax: 0434.842970
www.comune.san-vito-al-tagliamento.pn.it
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Eine Besichtigung von San Vito
kann beim Rathaus beginnen, das
ist der ehemalige Palazzo Rota
(15. Jh.), der sich an einem Ende der
mit Arkaden gesäumten Piazza del
Popolo an die Stadtmauer des 14. Jh. lehnt.
Das mit Freskenfragmenten des 15. Jh.
verzierte Gebäude gehört zu den nobelsten
Patrizierhäusern der Stadt; weiters zu
erwähnen ist der nahe Palazzo Altan-Fancello
mit Fresken von A. Bellunello (Ende 15. Jh.),
die tapetenartig die ganze Fassade mit
Pflanzenornamenten schmücken, der mächtige
Palazzo Altan in Borgo Castello (eine
aufwändige Restaurierung ist im Gang, bei der
auch eine Wandverzierung im Stil des
Bellunello zum Vorschein kam) und Palazzo
Tullio Altan, mit weitläufigem Park, heute
Provinzialmuseum über das bäuerliche
Leben. Aus einem weiteren herrschaftlichen
Haus dieser Familie stammen spätgotische
Freskenfragmente, die im städtischen
Museum ausgestellt sind; sie zeigen Costanza
d'Altavilla, die zum Verlassen des Klosters
gezwungen wird, Seherinnen, Allegorien, die
Tugend (ca. 1440), vermutlich von
mittelitalienischen Künstlern, die vom
Auftraggeber Antonio Altan, päpstlicher
Nuntius und Bischof von Urbino, nach San
Vito gebracht wurden. Neben der Klosterkirche
des Monastero della Visitazione ist die
Kirche San Lorenzo das einzige Gotteshaus
außerhalb der Stadtmauern (auch heute noch
an den drei Stadttoren ersichtlich: Torre
Raimonda im Westen, Torre Scaramuccia
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im Osten, Torre Grimana im Süden);
im Kirchenschiff lassen Freskenfragmente des
16. Jh. auf den Pfeilern die Erweiterung
(17. Jh.) des ursprünglichen, aus einem Raum
bestehenden Gebäudes (15. Jh.) erkennen,
weiters ein prägnanter hl. Vincenzo Ferreri
des Bellunello (1481) und ein Vesperbild (15.
Jh.) aus Gussstein (Gemenge aus Gips und
gemahlenem Sandstein). Alle anderen
Kirchen liegen innerhalb der alten
Befestigungsmauern: von der Marienkirche
Annunziata mit Malereien des 14.-15. Jh.
(Fresken auf der Fassade die Hll.
Christophorus und Vitus; im
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Innenraum zahlreiche andere Heilige, Verkündigung und
weitere Mariendarstellungen, Höhepunkt ist
eine Krönung der Muttergottes im Gewölbe)
bis zum Dom, der den Hll. Vitus, Modestus
und Kreszentia geweiht ist. Im Innenraum,
Werke von Padovanino, Carneo, aber vor
allem von den beiden, im Raum von San Vito
vorherrschenden Renaissance-Künstlern:
Bellunello, eine Madonna mit Kind und den Aposteln Petrus und Paulus
(Triptychon 1488), und
Amalteo, bemalte Orgelflügel
(ca. 1566), Altarbild mit dem
hl. Sebastian und den Hll.
Rochus, Cosima, Damian und
Apollonia (1533), Trauer bei
der Grablegung Jesu (1577)
und Auferstehung (1546).
Ebenfalls von Amalteo
stammen die Fresken im Chor
der angrenzenden Kirche
Maria dei Battuti, mit einem
Portal von Pilacorte (1493)
und Altar mit Marmor-
Antependium von P. Baratta
(1707), in dem der fließende
Mantel der Barmherzigen
Maria den Mitgliedern der
Bruderschaft beim Gebet
Schutz gibt. Das Gebäude
ist der letzte Fortsatz des
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alten Spitals (heute
Kunstausstellungen, darunter
im Frühling/Sommer 'Hic et
Nunc' für zeitgenössische
Kunst), zu dem noch
eine ältere Kirche mit
Freskenfragmenten des 14.
Jh. gehört. Das auch
landschaftlich mit den
lieblichen Quellen der
'Pissarelle' (außerhalb der
Stadt, über die Straße nach
Bannia erreichbar) und
architektonisch (Villa
Ca' Bianca des Industriellen
J. Linussio aus dem 18. Jh.)
interessante Hinterland von
San Vito, hat seinen
Höhepunkt in der
Marienkirche in Prodolone.
Der Grund sind die Fresken
in der Apsis von Amalteo
(Geschichten aus dem Leben
Mariens, 1538-1542, eine
dynamische Komposition und
ungezügelte Fantasie in der
Groteske), von denen sich
majestätisch der geschnitzte
Holzaltar von G. Martini
(1515) abhebt: im
gegliederten Aufbau der
Statuen ähnelt diese Arbeit
noch den Werken des 15. Jh.
im Stil des Tolmezzo, anders
als das spätere Exemplar in
Mortegliano, das eine
vollständige räumliche...
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Der gesamte mittlere und östliche Teil der
Provinz Pordenone wird entscheidend durch
seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf
vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil
werden die Wasserläufe regelmäßiger):
vor allem am Tagliamento,
dessen breites Flussbett die
Ostgrenze bildet,
entwickelten sich in der
Vergangenheit die Städte
vorwiegend dort, wo die
Möglichkeit von Furten...Mehr
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