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Gemeinde Rive D arcano
Gemeinde Rive D arcano 2,284 Einw.
Fl. 22,42 qkm - 175 m ü.d.M.
Orstchaften: Arcano Inferiore, Arcano Superiore, Giavons, Pozzalis, Raucicco, Rivotta, Rodeano Alto, Rodeano Basso
Gemeindeamt: P. I Maggio, 1 - 33030 Rive D arcano
Telephon: 0432.809045 Fax: 0432.809083
www.comune.rivedarcano.ud.it
Das überaus gut erhaltene, mächtige Schloss Arcano superiore, in herrlicher Panoramalage, von großem, historischem Interesse und äußerst eindrucksvoll, mit spätromanischen, zweibogigen Fenstern, ist im Erdgeschoss mit Fresken des Malers aus Padua Andrea Urbani (1796) geschmückt: Ornamente und duftige Landschaften mit Figuren der ländlichen Idylle, italienischen Gärten, Figuren von Adeligen, Schäfern und Bauern im Speisesaal. In der angeschlossenen Herrenkapelle Maria im Schnee ist nun der
Taufkirche S. Martino - Rive d'Arcano Marmoraltar des 18. Jh. aufgestellt, der sich früher in der Residenz der Familie Arcano in der Via Aquileia in Udine befunden hatte. Jüngste Untersuchungen bestätigten die große, kunsthistorische Bedeutung der Taufkirche zum hl. Bischof Martin, die bereits im 5.-8. Jh. bestanden hatte. Die heutige Kirche hat eine einfache Fassade, einen Glockenturm und im Kirchenraum ein Weihwasserbecken von G.A. Pilacorte aus 1504, Taufbecken aus 1541, einen Hochaltar aus 1717 und einen älteren, bemalten Steinaltar des lombardischen Steinmetz Carlo
da Carona (1530), der in sechs Nischen ebenso viele Statuen aufweist. Die Kirche S. Leonardo, mit dem Zugang über eine überaus effektvolle Freitreppe (1932), ist mit Malereien von Ugo Brollo (1924), Antonio Della Marina und Domenico Forgiarini (1948) geschmückt. Interessant die kleinen Votivkirchen S. Giorgio und S. Mauro in Arcano: in der ersten, ein Portal des Pilacorte (1515) und Altartafel (hl. Georg mit Drachen) von Domenico Paghini (19. Jh.); in der zweiten, ausgedehnte Fresken aus verschiedenen Perioden des Mittelalters (13. und 14. Jh.), mit einem Jüngsten Gericht, Begebenheiten aus dem Leben Jesu, Madonna mit Kind, Heilige, Krönung Mariens. In der Pfarrkirche S. Nicolò in Rodeano basso, Portal von Carlo da Carona (ca. 1540); in der Kirche S. Floriano in Pozzalis, Fresken von Carlo Boldi auf der Decke des Kirchenschiffs und in der Sakristei. Altar von Carlo da Carona - Rive d'Arcano
Udine Ob der Ortsname Udine, wie einige Historiker behaupten, tatsächlich aus vorrömischer Zeit stammt und sich von einem Ausdruck für "weibliche Brust", daher im übertragenen Sinn "Hügel" ableitet, ist nicht belegt. Sicher aber ist, dass von diesem Hügel ganz Friaul zu sehen ist, von den Karnischen und Julischen Alpen über die sanften...mehr
Best links: Udine - Codroipo - Mortegliano - Lignano Sabbiadoro - Arta Terme - Tarvisio - Campoformido
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