| Gemeinde Pulfero
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1,203 Einw.
Fl. 48,03 qkm - 184 m ü.d.M.
Orstchaften: Antro, Biacis, Brischis, Calla,
Cicigolis, Cras, Erbezzo, Goregnavas, Lasiz, Loch,
Mersino, Montefosca, Pegliano, Podvarschis, Rodda,
Spagnut, Specognis, Spignon, Stupizza, Tarcetta,
Zapatocco
Gemeindeamt: V. Nazionale, 92 - 33046 Pulfero
Telephon: 0432.726017 Fax: 0432.726033
www.comune.pulfero.ud.it
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Einzigartige Monumente und
historische Erinnerungen machen
Antro zum interessantesten Ort der
Gemeinde. In seiner Nähe befindet
sich eine große Höhle, die ein
überaus eindrucksvolles Naturschauspiel bietet.
Der reich ausgestattete Ort mit weitem Blick
über das Natisone-Tal, war seit undenklichen
Zeiten bewohnt, wie ein urzeitlicher Steinofen
beweist, der auf einem kleinen
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Plateau vor der
Höhle in den Fels gegraben ist. In christlicher
Epoche war die Höhle von Antro eine
Kultstätte; dafür wurde vom slowenischen
Baumeister Andrea da Skofja Loka die kleine
Höhlenkirche S. Giovanni errichtet, die sich halb an die
Bergflanke lehnt und halb in der Höhle selbst
befindet. Kleiner Kirchenraum, Kreuzgewölbe
im Chor. Eine steile Treppe führt zum Eingang
der Höhle, in der ein Holzaltar slowenischer
Schule (18. Jh.) und Statuen des 16. Jh. aus der
Werkstatt von Giovanni Martini zu bewundern
sind. Künstlerisch interessant
auch die
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Votivkirche S. Giacomo in Biacis, die
durch das Ebenmaß ihrer Bauelemente (Portikus
mit "Pyramiden", kleiner Glockenturm aus
lokalem Naturstein mit zwei Bögen...) und die
Harmonie, mit der sie sich in die Landschaft
einfügt, überzeugt. Historisch ist sie zu
erwähnen, da sich in ihr ein berühmter,
gravierter Stein befunden hatte (heute im Dorf),
der auf einen früheren Brauch der Bevölkerung
in den Tälern des Natisone
(aber auch im übrigen Friaul) zurückgeht, als
sich die Familienoberhäupter des Dorfes unter
einem Laubbaum (üblicherweise einer Linde)
versammelten, um administrative und rechtliche
Angelegenheiten zu besprechen.
Sie saßen dabei rund um einen Steintisch
und der von
Biacis ist der
einzige, der in
Friaul noch
erhalten ist.
In der Kirche
S. Zenone in
Rodda ist das älteste Fresko
zu besichtigen, das im Friaul
slawischer Kultur bekannt
ist: ein Martyrium des hl.
Laurentius, datiert in der
ersten Hälfte des 13. Jh.,
mit überraschend
ungewöhnlicher Ikonographie
(der von der Gabel eines
Henkers festgehaltene Heilige
ist von einem Spieß
durchbohrt, der vom Kaiser,
der ihn verurteilt hat, gedreht
wird) und farblich kraftvollen
Konturen. In der Kirche
S. Ulderico in Monte,
vieleckiger Chor mit
verziertem Rippengewölbe
(Anfang 16. Jh.): interessant
vor allem die
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Marienfigur.
Auch der Holzaltar aus dem
17. Jh. ist der slowenischen
Schule zuzuschreiben: er
enthält die Statuen des hl.
Ulrich in der Mitte und der
hl. Valentina und hl. Elisabeth
an den Seiten. Die Kirche
S. Leonardo in Osjak di
Rodda hat ein strenges,
mittelalterliches Aussehen,
obwohl sie dem 16. Jh.
zuzuordnen ist. Der Innenraum,
mit einem Holzaltar von 1689,
vergoldet und bemalt von
einem mittelmäßigen
Holzschnitzer aus der Schule
von Karfreit, enthält die Statue
des hl. Leonhard in der Mitte
und der Hll. Matthäus und
Zenon an den Seiten. Die
Kirche S. Donato in Lasiz
geht auf das 12. Jh. zurück:
sie enthält interessante
(leider stark beschädigte)
Freskenfragmente in der
Apsis. Zahlreich in den
Ortschaften der Gemeinde
die noch bestehenden,
effektvollen Beispiele
typischer Architektur.
Besonders zu erwähnen das
Bauerndorf Montefosca,
wo der Baubestand
noch vorwiegend
aus gemischten Wohn- und
Wirtschaftsgebäuden
besteht.
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Cividât no je une vile, ma une ponte di
citât /Cividale ist kein Dorf, sondern
eine kleine Stadt, lautet ein Spruch in
Friaul. Zu Recht: denn Cividale war
seit der Gründung durch die Römer
immer Hauptort seines
Territoriums und zur
Langobardenzeit sogar
Hauptstadt des Herzogtums
Friaul. Auch heute noch ist
die Stadt wegen ihrer...mehr
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