| Gemeinde Pordenone
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48.599 Einw.
Fl. 38,23 qkm - 24 m ü.d.M.
Orstchaften: Borgomeduna, Roraigrande, Torre,
Vallenoncello, Villanova
Gemeindeamt: - 33170 Pordenone
Telephon: 0434.520974 Fax: 0434.241680
www.comune.pordenone.it
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Related links:
Der Dom Von San Marco
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Pordenone ist in enger Verbindung
mit dem Noncello entstanden und
gewachsen. An einem seiner Seitenarme
befinden sich die Reste der bereits
erwähnten, römischen Villa von Torre.
Hier ist im Schloss der Grafen von Ragogna
auch das archäologische Provinzialmuseum
untergebracht, in dem die interessantesten
Funde ausgestellt sind: Freskenfragmente mit
Kampfszenen - vielleicht eine Kampfamazone -
die zu den bedeutendsten Beispielen römischer
Provinzmalerei in Norditalien gehören
(im Gebäude, Mariä Verkündigung,
Freskomalerei um 1500 von Gianfrancesco da
Tolmezzo). Eine Stadtbesichtigung sollte daher
von diesem Ort ausgehen (ohne die Kirche der
Hll. Ilario und Taziano mit einer Altartafel des Pordenone
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von 1519-1521 zu vernachlässigen)
oder zumindest vom Ufer des Flusses, an dem
sich Pordenone im Mittelalter auf der Nord-
Südachse entwickelt hat. Das historische
Zentrum kann daher ausgehend von der
Dreifaltigkeitskirche des 16. Jh. besichtigt werden; die Kirche ist ein
raffiniertes Beispiel für einen zentralen
Grundriss, erbaut nach Plänen von I. Marone,
und enthält Fresken des Calderari (Episoden des
Alten Testaments). Von hier überquert man den
Noncello auf der 'Adam- und Eva-Brücke', wie
sie im Volksmund genannt wird, und gelangt in
die
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Contrada Maggiore, wo die alte 'Porta
furlana' den südlichen Zugang durch die
Stadtmauern bildete. Rechter Hand das Gebäude
mit dem 'Studio des Pordenone' (nicht zu
besichtigen), mit mythologischen Fresken dieses
Künstlers, der als wichtigster lokaler Interpret
der Renaissancemalerei im frühen 16. Jh. zu
gelten hat. Von der Piazzetta San Marco
führt die Straße, mit dem Dom auf der rechten
Seite, zu einer Erweiterung mit Rathaus und
Palazzo Ricchieri, Sitz des städtischen
Kunstmuseums. Das Rathaus ist ein Bau aus
dem 14. Jh., der von zwei seitlichen Türmen
eingerahmt wird. Auf Geheiß Venedigs wurde er
1542 durch einen zentralen Baukörper
ergänzt, um die ausgeübte Macht auch
optisch sichtbar zu machen (an anderen
Orten erfüllte diese Aufgabe der
Markuslöwe). Von der Loggia des
Rathauses öffnet sich der Blick auf den
von Arkaden gesäumten Corso Vittorio
Emanuele II, der im Corso Garibaldi
und in der Via Montereale seine
Verlängerung findet und als Rückgrat
der Stadt
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bezeichnet werden kann.
Folgt man ihm in nördlicher
Richtung (Piazzetta Cavour),
kommt man an den
bedeutendsten
Gebäuden vorbei, die
sich der lokale Adel
zwischen dem 14. und
18. Jh. errichten ließ,
viele mit
Freskenschmuck auf
den Mauern: vor allem
Palazzo Mantica, dessen
allegorische Fresken dem
Pordenone zugeschrieben
werden (Anfang 16. Jh.) und Casa
dei Capitani (15. Jh.), mit
aufgemaltem Bossenwerk.
Steinerne Maskarone von
komplexer, symbolhafter
Bedeutung zieren hingegen das Profil von
Palazzo Gregoris aus dem 17. Jh..
Biegt man rechts in Vicolo dell'ospedale vecchio
ein, kommt man auf die Piazza della Motta
mit einem ehemaligen
Franziskanerkloster. Heute für Ausstellungen
verwendet, sind interessante Fresken (14.-17. Jh.)
im Kreuzgang und in der Kirche erhalten. Wenig
weiter die Kirche Santa Maria degli Angeli
(auch Christuskirche). Im Kirchenraum
ist ein beachtlicher Teil von Fresken des 14. Jh.
erhalten, dazu eine Heilige
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Barbara von
Gianfrancesco da Tolmezzo (ca. 1500) und ein
Holzkruzifix aus dem frühen 15. Jh. (daher
volkstümlich Christuskirche). Wieder zurück
am Corso, trifft man auf die noch bestehende
Fassade des ehemaligen Theaters
Concordia von G.B. Bassi (1826-1831), bis
weiter in nördlicher Richtung die Piazzetta
Cavour erreicht wird. Der Weg
setzt sich an Corso Garibaldi fort, auf
dem gleich am Anfang die stilvollen
Palazzi Pera und Sbrojavacca
zu bewundern sind, heute Sitz
der Provinzialverwaltung,
mit schönen Stuckarbeiten
und Fresken des 18. Jh.;
die Gebäude gehen
jedoch zumindest auf
das frühe 16. Jh.
zurück, wie jüngst unter
dem Fassadenputz
freigelegte Verzierungen
beweisen (wie Fragmente
einer Prozession der
Bruderschaften, die
Gianfrancesco da Tolmezzo und
seiner Werkstatt zugeschrieben
wird). Ein kleines Stück
weiter wird die klassizistische...
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| Seite 2
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| PORDENONE UND DAS GEBIET VON LIVENZA
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Die Umgebung von Pordenone besteht
aus der hügeligen Landschaft vor dem
Gebirge, dem Grünland der
unterirdischen Quellen von Polcenigo,
dem ausgedehnten Agrarland der Ebene
und den Tonböden der
Ortschaften im Süden.
Ein Territorium,
das in der
geografischen,
historisch-kulturellen und
wirtschaftlichen
Entwicklung durch seine... mehr
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