| Gemeinde Porcia
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13,598 Einw.
Fl. 29,49 qkm - 29 m ü.d.M.
Orstchaften: Palse, Pieve, Rondover,
Roraipiccolo, Sant'Antonio, Spinazzedo, Talponedo
Gemeindeamt: Via dei Pellegrini - 33080 Porcia
Telephon: 0434.596911 Fax: 0434.921610
www.comune.porcia.pn.it
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Der dem hl. Georg geweihte Dom
erfuhr Mitte des 19. Jh. eine
typisch neugotische Umgestaltung; vom
alten Renaissancestil blieben jedoch
Spuren erhalten, wie der viereckige
Turm (1488) - mit hohen Blindarkadengängen
und breiter Innentreppe zum Glockenraum - und
einige Kunstwerke im Inneren: in der rechten
Apsiskapelle, Fresken von Giovan Battista da
Vicenza (frühes 16. Jh.); im rechten Schiff, Hl.
Lucia zwischen den Hll. Antonius und Apollonia
von Francesco da Milano (ca. 1518), dazu am
Gesims eine Verkündigung und auf der
Altarstaffel eine Landschaft mit zwei Putten und
dem Wappen der Familie Carli. Beachtlich auch
der geschnitzte Chor mit schönen Intarsien
(1631), eine Glorreiche Madonna mit Kind und
Heiligen von Palma dem Jüngeren (1622) und
die von I. Fischer bemalten Orgelflügel (17. Jh.).
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Weitere Werke dieses österreichischen Künstlers
zieren die in der Nähe befindliche Marienkirche
Santa Maria Assunta, in der außerdem eine
Madonna mit Kind auf dem Thron (erste Hälfte
15. Jh.) eines Bildhauers toskanischer Schule,
Fresken von G. Stefanelli (Ewiger Vater und
Propheten, 1555-60), Altarbild der Unbefleckten
Jungfrau Maria von Andrea Vicentino (Ende 16.
Jh.) und ein bemaltes Holzkruzifix (Mitte 15. Jh.)
am Architrav des Chorraums zu besichtigen sind.
Die Kirche mit der angrenzenden Loggia aus
dem Mittelalter und die Altstadt von Porcia
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werden aber von der mächtigen Burg der
Grafen von Porcia und Brugnera (Ursprung
11. Jh.) beherrscht; sie enthält Freskenfragmente
des 15. Jh. und Wandverzierungen von
G.B. Bison (Kapricen mit Architekturen,
Landschaften und mythologisch-allegorischen
Episoden, ca. 1822-1833). Bemerkenswert in
Palse ist neben dem reizenden Oratorium
San Giuseppe (Weihwasserbecken von
A. Pavanello -16. Jh.- und Steinreliefs der
Anbetung der Hirten
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-1698-) vor allem die
antike Taufkirche Pieve San Vigilio mit Fresken
des 13. Jh. (Letztes Abendmahl und Heilige).
Ein Juwel in Roraipiccolo ist die kleine Kirche
Sant'Agnese mit Fresken aus dem ausgehenden
13. Jh. (Geißelung, der Gekreuzigte zwischen
Maria und Johannes d.T., Madonna mit Kind
zwischen zwei hl. Märtyrerinnen, Heilige und
Patriarchen auf der linken Wand), aus der
Mitte des 14. Jh. (Christkönig, Symbole der
Evangelisten und Heilige, hl. Agnes am Gewölbe
und Apsisbogen) und aus der Renaissance:
Madonna mit Kind und zwei Heilige (Anfang
15. Jh.) auf der Rückwand, gegenüber eine
Madonna mit Kind zwischen den hll. Sebastian
und Rochus und dem Stifter (1529), die
G. Stefanelli zugeschrieben wird. Sogar das
Altarbild ist eine Freskomalerei: Madonna mit
Kind zwischen hl. Agnes und hl. Katharina
und dem Ewigen Vater, vermutlich vom Amalteo
(erste Hälfte 16. Jh.). Außerdem in
Roraipiccolo die Villa Correr-Dolfin des
17. Jh.; im Herrenhaus Fresken
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(Anfang 18. Jh.), Seitenflügel und weitläufige Parkanlage.
Ein interessantes Beispiel zeitgenössischer
Architektur in Porcia ist das
Zanussi-Bürogebäude (1959-61) von Gino
Valle mit abwechselnden Glas- und
Betonflächen auf der straßenseitigen Front.
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Die Umgebung von Pordenone besteht
aus der hügeligen Landschaft vor dem
Gebirge, dem Grünland der
unterirdischen Quellen von Polcenigo,
dem ausgedehnten Agrarland der Ebene
und den Tonböden der
Ortschaften im Süden.
Ein Territorium,
das in der
geografischen,
historisch-kulturellen und
wirtschaftlichen
Entwicklung durch seine... mehr
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