| Gemeinde Ovaro
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2,218 Einw.
Fl. 57,88 qkm - 525 m ü.d.M.
Orstchaften: Agrons, Cella, Chialina, Clavais,
Cludinico, Entrampo, Lenzone,
Liariis, Luincis, Luint, Mione,
Muina, Ovasta
Gemeindeamt: V. Caduti 2 Maggio, 140 - 33025 Ovaro
Telephon: 0433.67438 Fax: 0433.67636
www.comune.ovaro.ud.it
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Zahlreiche Funde
belegen, dass die
Valle di Gorto, in der
Ovaro der wichtigste
Ort ist, seit der Antike
besiedelt ist, aber die älteste
Quelle, in der das Tal erwähnt
wird, stammt aus dem Jahr
1119 und ist die
Gründungsurkunde der Abtei
in Moggio, der die Kirche in
Gorto unterstand. Die Kirche
S. Maria steht in der Nähe
des Ortsteils Cella auf einem
Felsvorsprung neben dem
Friedhof und ist eines der
ältesten Gebäude des Friauls,
denn ihr Ursprung reicht ins
achte Jahrhundert zurück.
Die heutige Kirche, die vom
Baumeister Simone di Mena
im Jahr 1431 an dem Ort
errichtet wurde, wo zuvor ein
Gebäude gestanden hatte, das
durch einen
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Brand zerstört
worden war, wurde im Laufe
der Jahrhunderte mehrmals
umgebaut. Bei den letzten
Restaurierungsarbeiten wurden
(beschädigte, aber ausreichend
erkennbare) romanische
Fresken (Anfang 13. Jhdt.)
entdeckt, die die weisen und
die törichten Jungfrauen
darstellen. Sehenswert in der
Kirche auch das Holzbildwerk
des hl. Martin mit dem Bettler,
das von Domenico da
Tolmezzo um 1500 geschaffen
wurde (die Figuren stammen
aus der nahen Kirche
S. Martino) und ein Altarbild
mit der Heiligen Jungfrau,
Petrus und Johannes des Malers
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Giuseppe Furnio aus S. Vito
(1567), auf dem eine schöne
Ansicht der Senke von Ovaro
zu sehen ist. In der weiten und
sonnigen Senke liegen viele
kunst- und geschichtsträchtige
Orte. In Mione das Palais
Micoli - Toscano, erbaut 1836
von Giovanni Battista Bassi
(einem Architekten aus
Pordenone), in wunderschöner
Panoramalage liegend,
beherrscht es das Degano-Tal
von oben und ist schon von
weitem an seiner Kubusform,
den vielen Fenstern und dem
weithin sichtbaren grünen
Dach mit seinen vier Flächen
zu erkennen. Sehenswert in der
nahen Kirche ein Schnitzaltar
mit neun Figuren von Simone
di Paolo aus dem Jahr 1549
und ein schöner, naiver
Freskenzyklus (um 1510) von
Pietro Fuluto: bezaubernd die
Flucht nach Ägypten, mit
einem sanften Madonnenantlitz
und einer poetischen und
naiven Landschaft im
Hintergrund. Auch in der
Kirche S. Caterina in Luint
befinden sich im Chor Fresken
von Pietro Fuluto (1519) mit
Heiligenfiguren und
Geschichten aus dem Leben
der hl. Katharina, die mit einer
frischen Naivität geschaffen
wurden und angenehm an den
volkstümlichen Ton der
Geschichtenerzähler erinnern:
So wird hier in der Szene des
Martyriums der Heiligen das
Rad, das Folterinstrument, das
der Engel mit einem Schwert
zerschlägt, zum Hauptmotiv der
Szene, so dass Personen und
Dinge in den Hintergrund
rücken. Weitere Werke von
Pietro Fuluto
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finden wir in der
Kirche Ss. Vito, Modesto e
Crescenzia in Liariis, wo in der
Apsis der alten Kirche, die
heute eine Seitenkapelle ist, im
Rippengewölbe und teilweise an
den Wänden ein Freskenzyklus
aus dem Jahr 1515 erhalten ist.
Über dem Hochaltar ein
Holzbild auf zwei Ebenen, das
teils Skulptur, teils Gemälde
ist und von Simone di Paolo
stammt, in einem fein
gearbeiteten Holzrahmen aus
dem 18. Jhdt., der Eugenio
Manzani zugeschrieben wird.
In der Kirche von Luincis
sind bescheidene Fresken
(1552) von Giuseppe Furnio
erhalten, noch ältere Fresken
hingegen befinden sich in der
Kirche von Entrampo:
Sie stellen Szenen aus der
Leidensgeschichte Christi dar
und stammen aus dem 15. Jhdt.
In der Kirche von Muina
wurden einige Apostelbilder
Nicola Grassi zugeschrieben
und auf den Beginn des
18. Jahrhunderts datiert.
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Reich an Wäldern und weiten Wiesen,
Flussläufen, winzigen Seen, in denen sich
der Himmel spiegelt, rauen und sanften
Bergen, ist Karnien, das noch nicht vom
Massentourismus berührt ist, der ideale
Ort für all diejenigen, die einen
erholsamen Urlaub
vorziehen, um Körper
und Geist zu stärken. Hier kann man
nicht nur die Schönheit von Natur
und Landschaft ...mehr
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