| Gemeinde Nimis
|
|
2,817 Einw.
Fl. 33,82 qkm - 207 m ü.d.M.
Orstchaften: Cergneu, Chialminis,
Monteprato, Ramandolo, Torlano,
Vallemontana
Gemeindeamt: P. XXIX Settembre, 1 - 33045 Nimis
Telephon: 0432.790045 Fax: 0432.790173
www.comune.nimis.ud.it
|
|
|
Nimis, das auch
von Paolo
Diacono erwähnte
Castrum Nemas, ist
römischen Ursprungs
und lag an der Strecke, die
Cividale mit der Straße von
Aquileia nach Noricum
verband. Die Taufkirche zu
den Hll. Gervasius und
Protasius, eines der ältesten
Kultgebäude in Friaul (Mitte
des 6. Jh.), wurde mehrfach
umgebaut; die aktuelle Form
geht auf das 11.-12. Jh.
|
 |
zurück, dreischiffig,
Gliederung durch einen
massiven Pfeiler mit zwei
Rundbögen, mit drei
halbkreisförmigen Apsiden im
Abschluss, während die
umgestaltete Fassade ein
großes Auge erhielt. Im
Innenraum sind neben
Überresten früherer
Bauelemente, Fresken des 14.
Jh. am Triumphbogen und in
den Pfeilerzwickeln erhalten.
Weitere Fresken stammen von
Titta Gori, der zwischen 1897
und 1914 die Kirche mit
Figuren aus dem Alten und
Neuen Testament, Propheten
und Heiligen ausschmückte. In
der Herz-Jesu-Pfarrkirche
steht ein großer Marmoraltar
des 17. Jh.; er wurde von
Enrico Merengo für die Kirche
|
|
S. Silvestro in Venedig
ausgeführt, aber 1839 von der
Kirche S. Stefano in Centa
bei Nimis erworben und -
nach ihrer Zerstörung im
Erdbeben von 1976 - in die
Pfarrkirche überführt, in der
auch Freskenfragmente von
Gian Paolo Thanner (1534)
aufbewahrt sind, die in der
Wallfahrtskirche Madonna
delle Pianelle abgenommen
und auf Tafeln montiert
wurden. In der
Wallfahrtskirche ist eine
Steinskulptur Madonna mit
Kind des 15. Jh. Gegenstand
der Verehrung. Eine
geschnitzte, zweistöckige
Tafel (mit sechs Statuen) von
Vincenzo di Bartolomeo von
S. Vito (1516) ist in der
Kirche Johannes d.T. in
Ramandolo zu erwähnen.
|
 |
|
|
|
|
|
|
| VON UDINE ZU DEN JULISCHEN VORALPEN
|
|
 |
Das so liebliche Friauler
Hügelland, das von Gemona und
San Daniele fast bis nach Udine
reicht, war in den Jahrhunderten
aber auch ein von Erdbeben
heimgesuchtes Land: vor allem zu
erwähnen die schweren
Beben von 1348
(wurde auch vom
Florentiner Historiker
Filippo Villani
beschrieben),
1511 (als auch...mehr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|