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Gemeinde Moruzzo
Gemeinde Moruzzo 2,170 Einw.
Fl. 17,80 qkm - 263 m ü.d.M.
Orstchaften: Alnicco, Brazzacco, Santa Margherita del Gruagno
Gemeindeamt: V. Centa, 11 - 33030 Moruzzo
Telephon: 0432.672004 Fax: 0432.672724
www.comune.moruzzo.ud.it
Die zauberhafte Panoramalage dieser Landschaft führte zur Errichtung zahlreicher, interessanter Herrschaftshäuser: Villa Manin Antonini in Moruzzo, Villa del Torso Amodio, Villa Savorgnan di Brazzà und Villa Pirzio Biroli Brazzà in Brazzacco; Villa Ottelio Taccoli in Modotto; Villa Perabò Della Savia in Tampagnacco. Von den früheren Burgen steht heute noch (durch radikale Umbauten in den Jahrhunderten ging der
Taufkirche S. Margherita ursprüngliche Charakter großteils verloren) die erstmals im 12. Jh. erwähnte Burg Moruzzo; wenige Spuren sind hingegen von den beiden Burgen in Brazzacco geblieben. Interessant die mittelalterliche Siedlung S. Margherita del Gruagno, die bereits 762 und später in der kaiserlichen Urkunde von 983 erwähnt wird. Im Zentrum steht die romanische Taufkirche S. Margherita. Der dreischiffige Innenraum wird durch massive Pfeiler und die sechseckige Krypta (11. Jh.) gegliedert. Das Weihwasserbecken stammt vermutlich aus dem 11. Jh., ein segnender Christus aus Stein aus dem 13. Jh., aus der
Barockzeit hingegen der polychrome Marmoraltar (Giovanni Pacassi, 1660-67); massives Taufbecken von 1546 (Benedetto degli Astori). Der Campanile neben der Taufkirche mit einem drehbaren Engel auf der Spitze. Die von 1644 bis 1647 auf einem älteren Gebäude des 12. Jh. errichtete Pfarrkirche S. Tommaso von Moruzzo enthält einen schönen Hochaltar von Giovanni de Gratij (1676), bemalt mit einem Ungläubigen Thomas des Udinesers Innocenzo Brugno (ca. 1610) sowie zwei beachtliche Holzstatuen von Battista Martini (Antonius Abt und hl. Jakob, 1543).
Burg von Moruzzo
Udine Ob der Ortsname Udine, wie einige Historiker behaupten, tatsächlich aus vorrömischer Zeit stammt und sich von einem Ausdruck für "weibliche Brust", daher im übertragenen Sinn "Hügel" ableitet, ist nicht belegt. Sicher aber ist, dass von diesem Hügel ganz Friaul zu sehen ist, von den Karnischen und Julischen Alpen über die sanften...mehr
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