| Gemeinde Mortegliano
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4,889 Einw.
Fl. 29,99 qkm - 41 m ü.d.M.
Orstchaften: Chiasiellis,
Lavariano
Gemeindeamt: P. Verdi, 32 - 33050 Mortegliano
Telephon: 0432.762000 Fax: 0432.761778
www.comune.mortegliano.ud.it
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Das Symbol von
Mortegliano ist
der hohe Campanile
am Dom, ein
interessanter Bau,
vollständig aus Stahlbeton, des
Architekten Pietro Zanini
(erbaut zwischen 1955 und
1959). Er ist über 113 Meter
hoch und auch aus der Ferne
zu sehen. Der den Aposteln
Petrus und Paulus geweihte,
neugotische Dom stammt vom
Architekten Andrea Scala
(Baubeginn 1864). Das Juwel
im Kirchenraum ist ein
mächtiger, überaus
effektvoller, vergoldeter
und bemalter
Holzschnitzaltar. Er ist
das Werk des Malers und
Holzschnitzers Giovanni
Martini aus Udine, der
es 1526 vollendete und
dafür die damals
enorme Summe von
1180 Dukaten erhielt.
Der mit rund sechzig Statuen
(darunter Pietà und Tod Mariens)
geschmückte Altar mit einer Höhe von über
fünf Metern (der höchste in Friaul) ist nicht
nur das Meisterwerk des Künstlers (unter
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Mitarbeit seiner Werkstatt), sondern auch
erhabenster Ausdruck der Holzschnitzkunst
der Renaissance. Nicht weit entfernt ist die
Dreifaltigkeitskirche mit Fresken aus dem
frühen 18. Jh. von Pietro Venier auf der Decke
und einem Seitenaltar der Rosenkranzkönigin
(17. Jh.) mit schönen Basreliefs; Altartafeln
von Gian Pietro Fubiaro (Krönung Mariä,
1643) und Pietro Bainville (Tod des hl. Josef,
1729) zu besichtigen. In der Kirche S. Paolo in
Lavariano (18. Jh.) ist ein von mittelalterlicher
Frömmigkeit geprägter Steinaltar (1527)
erhalten, der mit wirkungsvollen Helldunkel-
Effekten und äußerst plastischen Formen der
Statuen einen Höhepunkt im Schaffen von
Carlo da Carona darstellt. Eine schöne
Verkündigung aus lackiertem Holz von
Francesco Catone (1868) ist in der
Marienkirche in Chiasiellis zu sehen.
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Ob der Ortsname Udine, wie einige
Historiker behaupten, tatsächlich aus
vorrömischer Zeit stammt und sich von
einem Ausdruck für "weibliche Brust",
daher im übertragenen Sinn "Hügel"
ableitet, ist nicht belegt. Sicher
aber ist, dass von diesem
Hügel ganz Friaul zu
sehen ist, von den Karnischen und
Julischen Alpen über die sanften...mehr
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