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Gemeinde Montereale Valcellina
Gemeinde Montereale Valcellina 4,638 Einw.
Fl. 67,85 qkm - 317 m ü.d.M.
Orstchaften: Grizzo, Malnisio, San Leonardo
Gemeindeamt: Via M. Ciotti, 122 - 33086 Montereale Valcellina
Telephon: 0427.798782 Fax: 0427.799373
www.comune.monterealevalcellina.pn.it
Montereale ist nicht nur letzter Vorposten der Ebene am Rande der Schlucht des Valcellina, sondern auch ein interessanter, archäologischer Standort (urgeschichtliche Nekropole Dominu) und in den letzten Jahren trotz Randlage ein lebendiges, kulturelles Zentrum (vor allem durch die Aktivitäten des Kulturkreises Menocchio). Unter den zahlreichen Kirchen der Gegend ist die alte Taufkirche Pieve di San Rocco besonders hervorzuheben, wo im Chor Fresken von G.M. Zaffoni, genannt der Calderari (1560), einen sehr schön gegliederten, eigenständigen
Oratorium San Floriano - Montereale Valcellina Ausdruck der Bildersprache des Pordenone liefern. Interessante Gemälde sind auch im Marienoratorium (Madonna mit Kind auf dem Thron, Heilige und Stifter, von G. Stefanelli, Mitte 16. Jh.) und im Oratorium San Floriano zu besichtigen: auf den Wänden, devotionale Motive aus dem frühen 17. Jh., die im zentralen Bild von G. Narvesa (Glorreiche Madonna mit Kind und Heiligen) ihren Höhepunkt haben. Zwei weitere Tafelbilder des Narvesa sind in der Pfarrkirche von San Leonardo zu sehen, die in der Darstellung der heiligen Figuren die für die Art der Annäherung des Künstlers an den
Manierismus typische Dissonanz bei der Wahl der chromatischen und kompositorischen Mittel erkennen lassen. Mit Hl. Nikolaus mit den Hll. Valentin, Daniel, Florian, Bernhard von Siena in der Kirche Johannes d.T. setzt sich in Malnisio die Serie der Arbeiten des aus Pordenone gebürtigen Malers fort. Schließlich enthält die Kirche San Bartolomeo in Grizzo unter anderem ein Weihwasserbecken (16. Jh.), dessen Schale von einem pausbäckigen Putto-Telamon getragen wird. Fresken von G. Stefanelli im Marienoratorium
Aviano Das Territorium besteht aus dem sanften Voralpenland von Aviano (ein besonderes Juwel das von Schweigen umgebene Castel d'Aviano) und dem Gebirge: zum Teil nach den Kriterien eines modernen Tourismusausgebaut (typisch der ambitionierte Skiort Piancavallo mit Abfahrtspisten, Loipen, etc.), zum anderen auch heute noch abweisend, unverfälscht und wild, mit steilen ...mehr
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