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Gemeinde Maniago
Gemeinde Maniago 11,702 Einw.
Fl. 69,11 qkm - 283 m ü.d.M.
Orstchaften: Campagna, Dandolo, Fratta, Maniago Libero
Gemeindeamt: Piazza Italia, 18 - 33085 Maniago
Telephon: 0427.707111 Fax: 0427.707200
www.comune.maniago.pn.it
Maniago, berühmt für seine Messermacher (wie das Gewerbe- und Messermuseum in den Gebäuden der früheren Spinnerei beweist), hat auch dem Kunstfreund einiges zu bieten. Ausgangspunkt einer Besichtigung ist immer der Dom S. Mauro. Er wurde 1488 erbaut (frühere Bauphasen sind durch plastische Fragmente in Mauern und Putz belegt), Fassade mit Hüttendach, großes Portal und kleine, gedrechselte Säulen im spätgotischen Stil, wie auch die Rosette mit dreilappigen Bögen; segnender Ewiger Vater in der spitzbogigen Lünette. Der ein wenig nach hinten versetzte Glockenturm wurde mehrmals umgestaltet; seine heutige Form geht auf das 18. Jh. zurück. Mehrere Felder im Dachwerk des einschiffigen Innenraums sind
Dom San Mauro - Maniago bemalt: Freskenfragmente (14. Jh.) in der rechten Apsiskapelle (Köpfe von Heiligen) lassen das lokale Interesse in der ersten Hälfte des 14. Jh. für die Malerei der Region Emilia erkennen, das auf den Aufenthalt in Friaul und Venetien von Tomaso da Modena und Vitale da Bologna zurückgeht; Triptychon von G. de Cramariis, auf den Seitenflügeln die Heiligen Lucia und Apollonia, in der Mitte Tod und Auferstehung Mariens und eine kleine, geschnitzte Figurengruppe Madonna mit Kind (14. Jh., derzeit eine Kopie), die sich vom bemalten Hintergrund (zwei Engel, die die Zipfel
einer Draperie aus rotem Damast in Händen halten) abhebt. De Cramariis, von dem auch die kostbare Verzierung der Chorbücher im Dom von Spilimbergo stammt, beweist auch hier den feinen, grafischen Stil und die farbliche Lebhaftigkeit, die seine Arbeiten als Miniaturmaler auszeichnen. Von einem weiteren Triptychon, aber einem Fresko, das einem Schüler des Bellunello zugeschrieben wird, konnte ein größeres Fragment am Ende der linken Seitenwand der Kirche überleben; es zeigt einen hl. Rochus (Ende 15. Jh.), der ursprünglich mit einem hl. Sebastian und einer Madonna mit Kind verbunden war. In der rechten Apsiskapelle ist ein Tafelbild von Pomponio Amalteo zu bewundern: Glorreicher Christus mit Johannes d.T., dem Apostel Johannes, Josef, Petrus und Jakob (1558); auf der Predella, drei Begebenheiten aus dem Leben Johannes d.T. Wenig ist hingegen von den Fresken des Amalteo im Apsisgewölbe erhalten (ca. 1572). Die Malerei des 17. und 18. Jh. ist Brunnen auf der Piazza Italia - Maniago
vertreten mit Werken wie der Dreifaltigkeit (1668) von Isaak Fischer oder, in der linken Apsiskapelle, einer Rosenkranzkönigin mit Kind, dem hl. Dominikus und der hl. Katharina von Siena (1625) von Tommaso Vecellio, dem hl. Petrus von Alcántara (1720) von G. Brusaferro auf der Gegenwand, und dem Altarbild des hl. Vinzenz (ca. 1765) von G. De Gobbis, am zweiten, rechten Altar. Auch plastische Werke sind erhalten, wie die geschnitzten Holzaltäre der Rosenkranzkönigin (ca. 1628) und des hl. Rochus aus der Werkstatt von Giovanni Auregne, der Hochaltar in polychromer Marmorarbeit aus der venezianischen Werkstatt der Bettanelli (1693), Taufbecken (1549) aus der Schule des Meduna, mit Putten, die das Becken tragen. In der Nähe vom Dom hat der weitläufige Piazza Italia seinen Mittelpunkt im monumentalen Brunnen (Mitte 19. Jh.). Aus den Gebäuden rund um den Platz sticht der Palazzo Attimis-Maniago aus der Renaissancezeit durch einen kraftvollen, auf den Hinterbeinen stehenden Markuslöwen auf der Fassade besonders hervor (Mitte 16. Jh., vermutlich von Amalteo). Ein weiteres Zeugnis der Herrschaft der Serenissima ist eine Madonna mit Kind, Heiligen und der Republik Venedig (1673) von O. Gortanutti in der öffentlichen Loggia. Nicht weit entfernt verbirgt die Kirche der Unbefleckten Empfängnis ihren Renaissance-Ursprung hinter der neuen Form, die sie 1778 nach Plänen von A. Aprilis erhalten hatte; im Kircheninneren ein Denkmal für Nicolò Giacomo von Maniago (1868) mit einem Basrelief von L. Minisini. Die Kirche San Carlo Borromeo (1637) enthält einen kleinen, geschnitzten Holzaltar von G. Auregne mit einem Bild von L. Candido (1637). Die ältesten Kirchen liegen außerhalb des Zentrums: San Lorenzo in Monte und San Giacomo di Castello (vor 1291), die sich an die Burgruine lehnt und neben Freskenfragmenten (15. Jh.) einige steinerne Reliefs aus der alten Kirche von Nogaredo al Torre enthält. Fresken von T. Donadon (1925), steinernes Taufbecken aus dem 16. Jh. mit bemaltem Holzdeckel, Hochaltar mit polychromem Marmortabernakel, sowie Orgel mit Flügeln von 'Zuane Topan' (beide 18. Jh.) bereichern die den Hll. Vitus, Modestus und Kreszentia geweihte Kirche in Maniago Libero.
Maniago, Spilimbergo Wenn Maniago auf eine jahrhundertealte Handwerkertradition verweisen kann - Messermacher - die zum Aufbau einer angesehenen Industrie geführt hat, nahm in Spilimbergo die Mosaikkunst eine ähnliche Entwicklung. So leistet die lokale Mosaikschule seit Jahrzehnten ihren Beitrag zur Erhaltung...mehr
Best links: Pordenone - Spilimbergo - Maniago - Sequals - Pinzano al Tagliamento - Travesio - Vajont
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