| Gemeinde Malborghetto Valbruna
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1,035 Einw.
Fl. 119,89 qkm - 721 m ü.d.M.
Orstchaften: Bagni di Lusnizza, Malborghetto,
Santa Caterina, Ugovizza, Valbruna
Gemeindeamt: Via Municipio, 1 - 33010 Malborghetto Valbruna
Telephon: 0428.60023 Fax: 0428.60318
www.malborghetto-valbruna.com
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Ursprünglich (1200) hieß der Ort
Bonborghetto, eine volksmündliche
Umformung von Bombergetum in
Erinnerung an die Gründung der
Dorfkirche durch den Bamberger
Bischof. Später wurde der Ort wegen
seiner Zerstörung durch die Venezianer, gegen
die die Einwohner sich aufgelehnt hatten
(1368), in Malborghetto umbenannt. Nach dem
Krieg von Gradisca im Jahr 1616 wurde der
Ort venezianisch, 1759 wechselte er wieder in
den Besitz des Reiches und 1809 war er Bühne
eines erbitterten Kampfes zwischen Napoleons
Truppen und Österreich. In nur geringer
Entfernung vom Hauptort entfernt kann man
noch heute das Denkmal für Friedrich
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Hensel (eine marmorne Pyramide mit einem
hockenden Löwen) bewundern, das 1847 im
Gedenken an den heldenhaften Hauptmann
errichtet wurde, der 1809 drei Tage lang die
Festung von Malborghetto gegen Napoleons
Heer verteidigt hatte. Das kostbarste Gebäude
ist der Palazzo Veneziano aus dem 17.
Jahrhundert mit seinem schönen, bossierten
Portal und einem eleganten Triforium darüber
und einer luftigen Loggia auf der Rückseite. In
dem ehemaligen Herrenhaus befindet sich das
völkerkundliche Museum. In der Pfarrkirche
Santa Maria sind spätgotische Fresken
und schöne
bebilderte
Tafeln österreichischer Künstler aus dem
16. und 17. Jhdt. erhalten. Kostbar in der
Kirche S. Gottardo in Bagni di Lusnizza die
barocken Schnitzaltäre. In der Kirche Santi
Filippo e Giacomo in Ugovizza - deren
Glockenturm jüngst nach einer schweren
Überschwemmung einstürzte - sind slawische,
deutsche und italienische Kunstwerke als
Zeugnis der vergangenen historischen
Ereignisse in Ort und Umgebung zu sehen.
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Einer jahrhundertealten Geschichte,
Kultur und Kunst rühmt sich das Gebiet,
das von Moggio bis Tarvis reicht und dem
Tal des Fella und dessen Nebenflüssen und
dem der Gailitz folgt, die erst durch Tarvis,
danach in die Gail und
am Ende ins
Schwarze Meer
fließt.
Ein Land, das schon die
Römer kannten, die dort...mehr
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