| Gemeinde Latisana
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11,936 Einw.
Fl. 37,73 qkm - 7 m ü.d.M.
Orstchaften: Bevazzana, Gorgo, Latisanotta,
Paludo, Pertegada
Gemeindeamt: P. Indipendenza, 74 - 33053 Latisana
Telephon: 0431.525111 Fax: 0431.520910
www.comune.latisana.ud.it
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Schon die Römer erkannten, dass dem
Standort des späteren Latisana große
Bedeutung für eine militärische und
wirtschaftliche Kontrolle des Territoriums
zukam: der Tagliamento war ein
ausgezeichneter Wasserweg und die Via Annia
verlangte in diesem Bereich Sicherheit und
Effizienz, um den Fluss überqueren zu können
(wahrscheinlich auf Flößen), sowie die
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Einrichtung
einer Raststation für den Pferdewechsel
(mutatio Apicilia). Diese Funktion behielt der
Ort auch im Mittelalter, als - wenn auch unter
anderen, hydrogeologischen Voraussetzungen -
der Wasserweg auf dem Fluss neu aktiviert
wurde: zumindest bis 1118 ist ein Portus
Latisanae nachgewiesen, der auch unter
wechselnden politisch-territorialen Verhältnissen
weiterhin eine wichtige Rolle imWarenaustausch
zwischen dem Mittelmeer und dem Hinterland
spielte; Gleiches gilt für den Pilgerstrom. Die
heutige Piazza
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Indipendenza war das Zentrum
für den Warenumschlag des Hafens von
Latisana, der auch mit Beherbergungsstrukturen
ausgestattet war. Aus dieser Blütezeit - vor
allem des 16. Jh. - sind bedeutende Spuren im
Dom Johannes d.T. erhalten, eine im 18. Jh.
renovierte Kirche von 1504, in dem unter
anderem am Hochaltar ein bedeutendes
Tafelbild von Paolo Veronese (1566-1567) mit
der Darstellung der Taufe Jesu zu bewundern ist.
Dem 18. Jh. ist auch die Kirche S. Antonio
zuzuordnen, die aus einem Franziskanerkloster
(Kreuzgang) hervorgegangen ist; aus dem
19. Jh. stammt hingegen die Kirche S. Maria
delle Grazie in Sabbionera. Die Landwirtschaft,
die in den Jahrhunderten nach dem Niedergang
des Hafens praktisch die einzige Erwerbsquelle
der Bevölkerung war, ist auch heute noch
von großer Bedeutung; wichtige Impulse setzte
dafür die österreichische Wirtschaftspolitik im
19. Jh. (Förderung von Weinkultur und
Seidenraupenzucht); so ist der klassizistische
Tempio Gaspari die Grabkapelle (1860) eines
Agronomen: auf Gaspare Luigi Gaspari geht
auch das riesige Exemplar der 38 m hohen
Zelkova crenata (1792) zurück, deren
Stamm einen Umfang von 7 m erreicht.
Dem Tagliamento verdanken wir die
interessante Natur der Vorlandwälder.
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Das untere Friaul
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der Tiefebene, die sich von
der Linie der Stradalta (südlich
der Napoleon-Straße) bis
zur Adria erstreckt, also
unter dem
Landstreifen der unterirdischen
Quellen, die häufig Flüsse,
kleine Bäche und natürliche
Quellen hervorbringen und
eine charakteristische
Besonderheit der Landschaft...Mehr
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