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Gemeinde Gradisca d Isonzo
Gemeinde Gradisca d Isonzo 6,445 Einw.
Fl. 10,80 qkm - 32 m ü.d.M.
Orstchaften:
Gemeindeamt: Via Ciotti, 47 - 34072 Gradisca d Isonzo
Telephon: 0481.967911 Fax: 0481.960622
www.comune.gradisca-d-isonzo.go.it
Wenn man sich Gradisca nähert, ist die Stadt hinter dem dichten Grün, von dem sie fast vollständig umgeben ist, kaum zu sehen. Der schönste Teil dieses grünen Gürtels ist die ovale Piazza Unità d'Italia, die 1863 nach dem Schleifen der westlichen Stadtmauer entstanden ist. Die Festungsmauern wurden Ende des 15. Jh. von der Serenissima zum Schutz gegen Türkeneinfälle errichtet und bildeten einen festen Wall, für deren Verstärkung sich kein Geringerer als Leonardo da Vinci interessierte. Erhalten sind große Teile (Tor, Bollwerke, Gräben) der eindrucksvollen Verteidigungsanlage, die streckenweise auf nacktem Fels entstanden ist und in der mächtigen Burg gipfelt, die von Österreich nach der Eroberung der Stadt (1511) zu ihrer Verstärkung errichtet wurde. Die Herrschaft des Habsburgerreiches
Domfassade dauerte ununterbrochen vier Jahrhunderte lang und widerstand allen Versuchen einer Rückeroberung durch Venedig, die im Krieg von Gradisca Anfang des 17. Jh. unternommen wurden. Wenn die rechtwinkelige Anordnung der Straßen den militärischen Charakter der Stadt verrät, zeichnen sich die vornehmen Gebäude und Kirchen in den Straßen der Altstadt durch typisch venezianische Eleganz aus. Allen voran der prunkvolle Palazzo Torriani (17. Jh.), heute Gemeindeamt und Sitz des Stadtmuseums, der Bibliothek und Galerie für zeitgenössische Kunst
'L. Spazzapan', die vor allem diesem einheimischen Maler (1889-1958) gewidmet ist. Weitere sehenswerte Gebäude sind das alte Pfandleihhaus Monte di Pietà (1671), im inneren Treppenaufgang das Marmorstandbild des Francesco Ulderico della Torre; Loggia (1688) mit einem Lapidarium; Palazzo Strassoldo-Pacede Carnelli-Mistruzzi (16. bis 17. Jh.); Palazzo De Fin-Patuna (18. Jh.) und das Haus der venezianischen Statthalters, heute mit der bekannten Vinothek 'La Serenissima', in der die besten Weine von Friaul- Julisch Venetien zur Verkostung angeboten werden. Neben der Kirche der Schmerzensreichen, die im Innenraum stark verändert wurde, aber in der harmonischen Steinfassade deutliche
Spuren des 15. Jh. erhalten hat, ist der Dom zu erwähnen, dessen bewegte, spätbarocke Fassade venezianischen Einfluss verrät. Bemerkenswert der komplexe Hochaltar von Leonardo Pacassi (1690); auf der Westseite öffnet sich die Cappella dei Torriani, die im ausgehenden 17. Jh. mit eleganten Stuckaturen verziert wurde und das Grabmal von Nicolò II. della Torre enthält: der Fürst ist in kriegerischer Gewandung am Deckel des wunderschönen Sarkophags dargestellt (1566; nordischer Stil) Palazzo Torriani
Gorizia Eine der kleinsten Provinzen von Italien, aber ein wahres Schatzkästchen mit landschaftlichen Schönheiten und historisch-künstlerischen Reichtümern. Außerdem in der meisten Zeit des Jahres durch ein mildes Klima begünstigt. Im Norden, die Hügellandschaft des Görzer Collio - meist terrassenförmig angelegt, durch seine exzellenten Weine weltweit bekannt - und über die Täler der...mehr
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