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Gemeinde Gorizia
Gemeinde Gorizia 35,401 Einw.
Fl. 40,85 qkm - 84 m ü.d.M.
Orstchaften: Gradischiutta, Lucinico, Piuma, S. Mauro, Piedimonte, Sant'Andrea
Gemeindeamt: - 34170 Gorizia
Telephon: 0481.386222 Fax: 0481.386227
www.gorizia-turismo.it
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Die Görzer Burg
Der historische Mittelpunkt des städtischen Lebens ist die dreieckige Piazza della Vittoria (früher Piazza Grande), die auf ihrer Ostseite im Burghügel einen majestätischen Hintergrund hat. In der Mitte der Westseite die hohe, effektvolle Fassade der Kirche S. Ignazio nach Plänen von Christoph Tausch (1673-1731), die auf beiden Seiten von zwei Zwiebeltürmen im nordischen Stil flankiert wird; die Fassade wird durch Säulen und Lisenen im Stil römischer Gebäude gegliedert und aufgelockert. Bemerkenswert auch die Statuen in den Nischen. Erbaut wurde sie auf Veranlassung der Jesuiten, die sich einige Jahrzehnte früher in Goriza niedergelassen hatten, zwischen 1654 und 1747: es ist die größte Kirche der Stadt. Der feierliche, einschiffige Innenraum mit sechs Seitenkapellen ist prächtig ausgestattet (18.- 19. Jh.). Unter den zahlreichen Kunstwerken möchten wir den herrlichen Hochaltar mit schönen Marmorstatuen des Venezianers P. Lazzarini (1716) und vor allem die wunderbaren Fresken im Presbyterium erwähnen (Glorie des hl. Ignaz), ein Meisterwerk des barocken,
Porta Leopoldina perspektivischen Illusionismus, ebenfalls ausgeführt vom Tiroler Maler und Architekten Christoph Tausch (1721). Auch in dieser Malerei, wie in der Gesamtanlage der Fassade, ist der Einfluss seines Lehrers Andrea Pozzo deutlich erkennbar. Im Süden wird der Platz durch das Palais Thurn und Taxis (Sitz der Präfektur) abgeschlossen, ein edler Bau aus dem 16. Jh., der später leider vollständig verändert wurde. Sehr dekorativ der monumentale Neptunbrunnen (1756), das vielleicht bekannteste Werk des aus Görz stammenden Nicolò Pacassi; aber wie andere
seiner Arbeiten auch, musste er wegen schlechter Qualität der Materialien sehr bald restauriert werden. Von der Piazza Vittoria gelangt man in südlicher Richtung durch die malerische Via Rastello - eine alte Geschäftsstraße, teilweise mit Arkaden und mit vielen, noch unversehrt erhaltenen Gebäuden des 18. und 19. Jh. - zum Dom, der den Schutzpatronen Hilarius und Taziano geweiht ist und 1752 zur Kathedrale der Stadt erhoben wurde. Getrennt vom hohen Campanile, der sich dahinter befindet, ist das Gebäude von außen ein einfacher Bau mit Satteldach, dem die anonyme, 1924 erneuerte Fassade keinen zusätzlichen Reiz zu geben vermag: es ist jedoch eine architektonisch komplexe Anlage, die zwischen dem 16. und 18. Jh. durch Verschmelzung von zwei bestehenden Gebäuden aus dem Mittelalter entstanden ist.
Eine patriarchale Urkunde von 1342 bestätigt die Existenz einer ersten Kirche des hl. Hilarius; eine zweite kleine Kirche, geweiht dem hl. Acazio (von der am Ende des rechten Schiffes die schöne, spätgotische Struktur erhalten ist), entstand im 15. Jh. südlich der älteren. Der dreischiffige Innenraum, an den Seiten wegen ungewohnter Emporen sehr niedrig, ist vorwiegend mit spät-barocken Stuckaturen verziert; erlitt schwere Kriegsschäden (verloren ein großes Fresko von G. Quaglio, 1702, mit dem die Decke geschmückt war). Der an Skulpturen reiche Hochaltar ist eine Arbeit der Görzer Werkstatt der Pacassi (ca. 1705). Im linken Seitenschiff der Kenotaph des Grafen Leonhard von Görz, eine lebendige Arbeit deutscher Kunst (Anfang 16. Jh.). Zum Dom gehört auch ein kostbarer Schatz mit wunderschönen, sakralen Goldschmiedearbeiten aus dem Mittelalter und später, die zum Teil aus dem zerstreuten Patriarchenschatz der Kirche von Aquileia stammen. Die Görzer Burg
Gorizia Eine der kleinsten Provinzen von Italien, aber ein wahres Schatzkästchen mit landschaftlichen Schönheiten und historisch-künstlerischen Reichtümern. Außerdem in der meisten Zeit des Jahres durch ein mildes Klima begünstigt. Im Norden, die Hügellandschaft des Görzer Collio - meist terrassenförmig angelegt, durch seine exzellenten Weine weltweit bekannt - und über die Täler der...mehr
Best links: Gorizia - Grado - Monfalcone - Cormons - Gradisca d'Isonzo - Capriva - San Floriano del Collio
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