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Gemeinde Fagagna
Gemeinde Fagagna 6,035 Einw.
Fl. 37,02 qkm - 177 m ü.d.M.
Orstchaften: Battaglia, Ciconicco, Madrisio, Villalta
Gemeindeamt: P. Unità d Italia, 3 - 33034 Fagagna
Telephon: 0432.812111 Fax: 0432.810065
www.comune.fagagna.ud.it
Auch wenn das Gebiet von Fagagna bereits zur Römerzeit besiedelt war, wird der Ort erst 983 urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto II. dem Patriarchen von Aquileia Rodoaldo die weltliche Herrschaft und Gerichtshoheit für die Burg Fagagna bestätigt. Vermutlich bestand damals auch eine Kirche, die später aber ebenso zerstört wurde wie die Burg, von der nur wenig erhalten ist. Die Taufkirche S. Maria Assunta auf der Anhöhe geht in ihrer heutigen, dreischiffigen Form auf das 17. Jh. zurück. Das Taufbecken ist ein Werk von G.A. Pilacorte, datiert 1504; der
Burg von Villalta - View Hochaltar (1703-1705) ist mit schönen Statuen einer Verkündigung von Giacomo Giovanni Contiero (1759) verziert. Weitere Statuen dieses Künstlers sind seitlich am Rosenkranzaltar aufgestellt. Die Pfarrkirche S. Giacomo, die heute die Formen des 19. Jh. aufweist, enthält in der Apsis Fresken von Sebastiano Santi aus 1849-50; aus gleicher Zeit auch der Hochaltar (Pietro Fantoni), der ein Jahrzehnt später mit Statuen von Luigi Minisini geschmückt wurde. Älter ist die Altartafel von Giacomo Secante (Madonna mit Kind und Heiligen, 1555). Fagagna spielte eine wichtige
Rolle in der Geschichte der "Patria del Friuli" und während der venezianischen Herrschaft, wie das "Haus der Gemeinschaft" aus dem 16. Jh. beweist. Noch bedeutender war die Rolle der Herren von Villalta in der wechselhaften Heimatgeschichte von Friaul: ihre Burg war Mittelpunkt wichtiger Ereignisse, darunter die Verschwörung gegen den Patriarchen Bertrand, nach der das Gebäude vollkommen zerstört wurde (1353). Wieder aufgebaut und mehrmals umgebaut, ist das Schloss heute eine imposante, beeindruckende Anlage, mit streng mittelalterlichem Aufbau, zum Teil noch original, mit Zinnen, Turm, Hauptturm, Laufgräben, die
von der jahrhundertealten Geschichte seiner Bewohner erzählt, von Enrico von Villalta in den Urkunden des 12. Jh., über die Grafen della Torre, die das Schloss im 16. Jh. wieder aufbauen ließen, bis zu den heutigen Besitzern. In der Pfarrkirche der Apostel Petrus und Paulus von Villalta, zwei beachtenswerte Gemälde von Giuseppe Buzzi (18. Jh.); in der den Hll. Kosima und Damian geweihten Kirche in Ciconicco, von Giuseppe Zandigiacomo (1854) dem klassizistischen Stil angepasst, eine Reihe schöner Marmoraltäre des 18. Jh. In der kleinen, alten Marienkirche Madonna di Tavella in Madrisio, Basrelief aus römischer Zeit und Fresken des 13. und 14. Jh.; interessanter Freskenzyklus des 15. Jh., leider stark beschädigt, in der Kirche S. Leonardo in Fagagna. Burg von Villalta
Loggia (16. Jh.) am Rathaus - Fagagna
Udine Ob der Ortsname Udine, wie einige Historiker behaupten, tatsächlich aus vorrömischer Zeit stammt und sich von einem Ausdruck für "weibliche Brust", daher im übertragenen Sinn "Hügel" ableitet, ist nicht belegt. Sicher aber ist, dass von diesem Hügel ganz Friaul zu sehen ist, von den Karnischen und Julischen Alpen über die sanften...mehr
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