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Gemeinde Spilimbergo
Gemeinde Spilimbergo 11,080 Einw.
Fl. 72,47 qkm - 132 m ü.d.M.
Orstchaften: Barbeano, Baseglia, Gaio, Gradisca, Istrago, Tauriano, Vacile, Brindisi, Bussolino, Casasola, La Favorita, Navarons
Gemeindeamt: Piazza Castello, 4 - 33097 Spilimbergo
Telephon: 0427.591111 Fax: 0427.591123
www.comune.spilimbergo.pn.it
The Dom Santa Maria Maggiore
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Spilimbergo
Der Dom Santa Maria Maggiore (Baubeginn 1284 im romanischgotischen Stil) weist in der Mitte des Kirchenschiffs ein Steinportal von Zenone da Campione (1376) auf; in der Lünette, fast erdrückt von den Rippen zur Verzierung der Ausschmiegung, ist eine Krönung der Hl. Jungfrau untergebracht und in kleinen Vierecken darunter, ein Lamm Gottes, Johannes d.T. und eine Verkündigung, in der die Figur des Engels malerisch im Mittelpunkt steht. Das Kircheninnere ist durch zahlreiche Kunstwerke geschmückt, angefangen mit den Fresken im Chor und in der linken Apsis (Begebenheiten aus dem Alten und Neuen Testament, vor 1360), eine Schöpfung aus der Schule des Vitale da Bologna, in die auch die Entwicklung der Maltechnik von Tomaso da Modena einbezogen ist. Hervorstechend aus den Bildern in der zentralen Kapelle eine wenn auch verblichene Kreuzigung, bei der die dramatische Steigerung der Handlung senkrecht entwickelt wird, eine hl. Susanna mit den beiden Alten, die auch dank des guten Zustandes, ausdrucksstarke Figuren von überraschend frischer Erzählkunst zeigt und ein Stillleben mit Gemüse und Geschirr in der Nische darunter. Stark vertreten auch der lombardische Steinmetz G.A. Pilacorte, der im achten Jahrzehnt des 15. Jh. mit seiner Werkstatt nach Spilimbergo übersiedelte: Taufbecken (1492), Ambo, Altar des hl. Andreas und Karmeliterkapelle (Balustrade und Reliefs am großen Bogen, 1498) verraten den venezianischen Einfluss sowie künstlerische Phantasie und ikonographisches Verständnis
Dom Santa Maria Maggiore - der Krypta klassischer Prägung der Ausführenden. Die typischen Merkmale der Kunst des Meisters zeigt das Weihwasserbecken (1466) am Seiteneingang, wo erstmals ein Putto-Telamon zur Stütze der Schale eingesetzt wird. Die mächtige Orgel beherrscht das Mittelschiff, ihre ausdrucksstarke Verzierung verdanken wir dem Pordenone (1524): Mariä Himmelfahrt auf den äußeren Flügeln, Niederlage Simon des Magiers und Bekehrung des Saulus auf den inneren, Begebenheiten aus dem Leben Mariens und Jesu auf der Vertäfelung.
Weitere, bedeutende Renaissance-Werke bieten sich dem Besucher in der Krypta, mit dem Steinaltar des hl. Leonhard (ca. 1472) und in der Rosenkranzkapelle, wo sich die klaren Geometrien der Vorstellung im Tempel von G. Martini (1503) auf gelungene Weise mit einer Umrahmung verbinden, die im Geflecht ihrer pflanzlichen Ornamente die Mysterien des Rosenkranzes und eine Rosenkranzkönigin mit Kind und dem hl. Dominikus (1626-1627) von G. Narvesa einschließt. Neben den berühmten, von G. de Cramariis (1494-1507) reich mit Miniaturmalereien verzierten Antiphonalen (nicht ausgestellt), ist ein weiterer Schatz aus dem Dom Santa Maria Maggiore heute in der Kirche zu den Hll. Josef und Pantaleon zu finden: ein geschnitztes und mit Intarsien verziertes Chorgestühl von Marco Cozzi (1477), bei dem sich das bereits in der Frari-Kirche in Venedig angewendete Schema wiederholt. Dom Santa Maria Maggiore

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