| Die Theresianische Vorstadt
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Related links:
Trieste
- Schloss Miramare
- Die Altstadt
- Die Kathedrale San Giusto
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Die Theresianische Vorstadt oder Neustadt
mit den geraden, rechtwinkelig
angeordneten Straßen, geht auf Karl VI. und
Kaiserin Maria Theresia zurück.
Ursprünglich war ein Netz paralleler
Kanäle geplant, realisiert wurde jedoch
nur der mittlere Große Kanal, der
durch Drehbrücken für Segelschiffe
befahrbar war, die ihre Waren mitten
in der Stadt auf den Molen in der
Nähe der großen Lagerhäuser
entladen konnten. Heute sind die
Brücken über den Kanal fix, die
berühmteste ist Ponte Rosso, die
rote Brücke (nach der Farbe der
früheren Drehbrücke;).
Ponte Rosso heißt auch der
benachbarte Platz mit einem
malerischen, immer sehr
lebendigen Obst- und
Gemüsemarkt; in seiner Mitte
der Giovannin-Brunnen
(G.B.
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Mazzoleni, 1753). In der neuen Vorstadt errichteten zahlreiche Kaufleute
und Unternehmer aus dem ganzen
Mittelmeerraum ihre Wohnhäuser, einfach und
schlicht zuerst, später nobler im
klassizistischen Stil, um schließlich ab der
zweiten Hälfte des 19. Jh. durch prunkvolle
Gebäude abgelöst zu werden. Links der
Einmündung des Canal Grande der weitläufige
Palazzo Carciotti, den der
griechische Kaufmann Demetrio Carciotti um
1800 nach Plänen des Architekten M. Pertsch
errichten ließ. Gegenüber der Rote
Wolkenkratzer (A. Berlam, 1928) und
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Palazzo Gopcevic (G. Berlam, 1850), heute
ein Haus für Kulturveranstaltungen. Die
klassizistische Kirche
S. Antonio Taumaturgo
oder Nuovo
schließt den
Kanal in der
Perspektive
überaus wirkungsvoll ab. Sie wurde vom
Tessiner Architekten P. Nobile (1823) entworfen
und 1842 geweiht. Eine majestätische Vorhalle
mit sechs ionischen Säulen geht dem großen,
einschiffigen Bau voraus, in dem Werke hoch
angesehener, akademischer Maler des
venezianischen 19. Jh. enthalten sind. Dominant
am Kanal das interessante Gebäude mit
orientalisch angehauchten Kuppeln der
serbisch-orthodoxen Kirche S. Spiridione
(C. Maciacchini, 1861-1868;): der
Innenraum erstrahlt im Licht einer versilberten
Ikonostase. Auf der Riva III Novembre steht die
griechisch-orientalische Kirche S. Nicolò;
sie weist eine
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klassizistische Fassade
flankiert von zwei Glockentürmen auf (M. Pertsch, 1818): der Innenraum ist durch eine
Ikonostase, zum Teil bemalt und vergoldet, und
eine Kanzel geschmückt. Geht man die Via
G. Mazzini hinauf, gelangt man zur Piazza della
Repubblica mit den prunkvollen Gebäuden der
Versicherung Riunione Adriatica di Sicurtà
(R. und A. Berlam, 1912-13) und der Banca
Commerciale (E. Nordio, 1909). Über den
Corso Italia führten in der Vergangenheit die
wichtigsten historischen, patriotischen und
religiösen Umzüge der Bevölkerung. Flankiert
von pompösen Häusern und schicken
Geschäften, verbindet der Corso die Piazza
C. Goldoni - städtischer Verkehrsknoten - mit
der dreieckig angelegten Piazza della Borsa.
Dieser Platz wird von der mit Säulen
geschmückten Fassade der Alten Börse
(A. Mollari) beherrscht, die 1806 von privaten
Anlegern als prächtiger Sitz der Triester
Unternehmer eröffnet wurde. Heute beherbergt
der Bau die
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Kammer für Industrie, Handel,
Gewerbe und Landwirtschaft von Triest.
In der Mitte des Platzes steht eine
1660 aufgestellte Bronzestatue des
österreichischen Kaisers Leopold I. Daneben
der Palazzo del Tergesteo (F. Bruyn, 1840-42)
mit schöner Innengalerie und Decke aus Glas
und Zement, in der Geschäfte und
Gastlokale untergebracht sind. Auf der anderen
Seite der Galerie gelangt man auf die Piazza
G. Verdi mit dem gleichnamigen Opernhaus
der Stadt (G. Selva, Fassade M. Pertsch), das am 21. April 1801
eröffnet wurde. Hundert Jahre später
- das erste in Italien - wird es dem
großen Komponisten gewidmet, der
kurz davor in Mailand verstorben
war. Von der Theaterstiftung wird
alljährlich eine renommierte Opernund
Ballettsaison geboten, die auch
Sinfonie- und Kammerkonzerte
und - einmalig in Italien - ein
Internationales Operettenfestival
beinhaltet.
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Die Provinz Triest hält einen besonderen
Rekord: sie ist die kleinste Italiens.
Eingezwängt zwischen der Grenze zu Slowenien
und dem Meer, bildet sie einen langen
Landstreifen, der sich östlich bis Istrien
vorstreckt. Ihre sechs Gemeinden von Norden
nach Süden sind:
Duino-Aurisina, Sgonico,
Monrupino, Monrupino,
San Dorligo della Valle und Muggia.
Triest, die Hauptstadt der ...mehr
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