| Die Kathedrale San Giusto
|
Related links:
Trieste
- Schloss Miramare
- Die Theresianische Vorstadt
- Die Altstadt
|
|
Der Bau ist ein
Reichtum an
Geschichte,
Kunstschätzen und
Altertümern.
Erhalten sind
zahlreiche Elemente
aus der Römerzeit,
da hier früher ein
heidnisches Gebäude
bestanden hatte. So blieben
im Mauerwerk des Campanile
bestehen: Säulen und
Fundament der linken Seite
einer monumentalen
Eingangshalle; ein Portikus
mit Säulen und zentraler
Treppe, vielleicht Zugang zu
einer Kultstätte, mit einem
kapitolinischen Tempel. Zu
sehen auch noch Reste des
Basreliefs, mit dem die
Vorhalle geschmückt war,
datiert Mitte des 1. Jh. n.Chr.
Im 5. Jh. wurde eine primitive,
christliche Basilika errichtet
(erhalten einige
Mosaikfragmente im heutigen
Fußboden der Kathedrale).
Dieser im 6. Jh. erweiterte
und ausgeschmückte Bau
wurde Mitte des 11. Jh. durch
eine Marienkirche ersetzt. In
der gleichen Periode wurde
parallel dazu auf der Südseite
eine kleine, viereckige
Gedächtniskapelle mit Kuppel
errichtet. Sie war der Verehrung
der Märtyrer geweiht,
insbesondere der Reliquie des
aus Triest stammenden hl.
|
 |
Justus. Im 14. Jh. wurden die
beiden Gebäude, vermutlich
auf Veranlassung des
lombardischen Bischofs
Rodolfo Pedrazzani, zu einer
einzigen, fünfschiffigen Kirche
vereinigt: dazu riss man die
beiden nebeneinander
liegenden Schiffe ab
(das rechte der Marienkirche
und das linke der Kapelle
S. Giusto) und errichtete an
ihrer Stelle das große
Mittelschiff. Dazu
kam eine
neue,
einfache Fassade aus Sandstein,
geschmückt mit einer eleganten
gotischen Rosette aus weißem
Stein. Für die Torpfosten des
zentralen Portals wurde ein
römisches
|
|
Grabmal mit den
Porträts von sechs Mitgliedern
der Familie Barbi in zwei
Hälften zersägt und im
umgekehrten Sinn montiert.
Auf der
linken Seite der mächtige
Glockenturm aus dem 14. Jh.,
der mit römischen Reliefs und
einer Statue des hl. Justus
verziert ist. Der Schutzheilige
von Triest hält ein Modell der
Stadt und die Palme der
Märtyrer (14. Jh.) in Händen.
Im Innenraum beeindrucken
vor allem die herrlichen
Mosaike in der Apsis: das eine
zeigt Maria auf dem Thron
zwischen den Erzengeln und
darüber die zwölf Apostel,
das andere Christus zwischen
den hll. Justus und Servolus,
beide auf goldenem
Untergrund. Es sind Werke
byzantinischer Meister des
frühen 13. Jh. Im unteren
Streifen, unter dem Christus-
Mosaik, sind Fresken aus
dem 13.
|
|
Jh. mit dem
Martyrium des hl. Justus zu
sehen. Sie wurden im 14. Jh.
mit neuen Fresken zum
gleichen Thema übermalt,
die wieder entfernt und heute
in der Kapelle S. Giovanni
(frühere Taufkapelle) zu
sehen sind. Das Mosaik im
Mittelschiff von G. Cadorin
stammt aus dem Jahr 1933.
Hinter einem
schmiedeeisernen Tor aus dem
18. Jh. wird der Schatz der
Kathedrale verwahrt. Zu ihm
gehören Reliquien, kostbare
Kelche und Reliquiare, eine
Art Seidenikone mit dem
Bildnis des hl. Justus (Mitte
14. Jh.), zwei getriebene
Silberkreuze (13.Jh. bzw.
1383) und das Original der
berühmten Hellebarde des hl.
Sergius. Links vom
Glockenturm das Gebäude
mit kleinem Portikus und die
Kapelle Johannes d.T., die
alte Taufkapelle mit
sechseckigem Taufbecken
aus dem 9. Jh. Rechts der
Kathedrale wird das
mittelalterliche Bild durch die
kleine Kirche S. Michele aus
dem 13. Jh. vervollständigt
(keine Messfeiern).
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Provinz Triest hält einen besonderen
Rekord: sie ist die kleinste Italiens.
Eingezwängt zwischen der Grenze zu Slowenien
und dem Meer, bildet sie einen langen
Landstreifen, der sich östlich bis Istrien
vorstreckt. Ihre sechs Gemeinden von Norden
nach Süden sind:
Duino-Aurisina, Sgonico,
Monrupino, Monrupino,
San Dorligo della Valle und Muggia.
Triest, die Hauptstadt der ...mehr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|