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Die Görzer Burg
Die Görzer Burg Address: Borgo Castello, 36 - 34170 Gorizia
Telephon.: 0481.535146
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Symbol der Stadt ist der grüne, massige Burghügel, der die Altstadt überragt und eng mit der Geschichte von Görz verbunden ist (nicht umsonst bedeutet Gorica Anhöhe); seine strategische Position lässt vermuten, dass er bereits seit urgeschichtlicher Zeit bewohnt war. Der Zugang erfolgt über einen nicht zu steilen Fußweg, der vom reizvollen Habsburger Stadtviertel mit seinen kleinen Geschäften und typischen Häusern ausgeht und am äußersten Mauergürtel entlang zum bogenförmigen Leopoldtor (1660) führt, das an der Außenwand durch Bossenwerk und steinerne Wappen verziert ist (in der Mitte der Doppeladler der österreichischen Monarchie). Durch das Tor gelangt man in das Burgdorf (Borgo Castello) mit Häusern diverser Architekturen, die noch originale Linien und Elemente aus dem Spätmittelalter und der Zeit danach erhalten haben. Gegenüber die Provinzialmuseen von Borgo Castello, die in zwei benachbarten Gebäuden untergebracht sind: Haus Dornberg und Haus Tasso, wo mit viel musealem Geschick die archäologische Sammlung, Mode und Kunsthandwerk (bemerkenswert die Exponate, die den mitteleuropäischen Geschmack bei Brauchtum und häuslicher Einrichtung dokumentieren) und ein Museum des Ersten Weltkrieges mit zahlreichen Urkunden und Materialien und der interessanten Rekonstruktion
Ansicht der Burg eines Schützengrabens untergebracht sind. Im Ausgang, wenn man den Weg zur Burg fortsetzt, kommt man zur gotischen, einschiffigen Heiligengeistkirche (1398-1414) mit kleinem Glockenturm, in der sich nordische und venezianische Einflüsse vermengen. Vom attraktiven Rahmen, der aus dem Zwischenwall der antiken Bauten und den überaus gepflegten Grünflächen besteht, hebt sich die eindrucksvolle Burg ab, deren heutiges Aussehen auf zahlreiche Bauphasen zurückgeht: von den primitiven Strukturen der Ottonenzeit bis zu einer echten Burg des 13.
Jh. der Grafen von Görz, denen wir den gleichnamigen, heute noch erhaltenen Palazzo (mit fünf zweibogigen Fenstern) verdanken, dazu einen ersten Verteidigungsgürtel aus Holz, der im 16. Jh. aus guten Gründen durch eine dreistöckige Außenmauer mit Warttürmen, Wehrgräben und Zinnenmauern aus Sandstein ersetzt wurde, die den in dieser Epoche bereits vorwiegend eingesetzten Feuerwaffen standhalten musste. Unter der Herrschaft der Habsburger wurde die Burg von einer Verteidigungsanlage in eine Kaserne mit Gefängnis umgewandelt, wie
dies auch an anderen Orten der Fall war. Im 1. Weltkrieg wurde neben der ganzen Stadt, auch die Burg durch Bombenangriffe schwer beschädigt. In den 30er- Jahren erhielt sie im Wesentlichen ihre im 16. Jh. eingenommene Form zurück. Die Inneneinrichtung unterschiedlicher Provenienz stammt hingegen aus dem 17. bis 18. Jh. und gibt Einblick in die Anfänge edelster Friauler Möbelerzeugung. Neben dem bereits erwähnten Palazzo der Grafen von Görz, ist das Gebäude der Provinzstaaten hervorzuheben: im Salon sind die Abzeichen von 56 adeligen Familien und das Wappen der Grafschaft zu bewundern. Reichhaltig auch die Bildersammlung, die nicht nur den Repräsentationsräumen ein kostbares Gepräge gibt. Didaktische Sektionen im Parterre und im Freien: sie informieren über den militärischen Alltag und die verschiedenen Waffen, die in der Renaissancezeit in Gebrauch waren. Haupttor mit Markuslöwen
Gorizia Eine der kleinsten Provinzen von Italien, aber ein wahres Schatzkästchen mit landschaftlichen Schönheiten und historisch-künstlerischen Reichtümern. Außerdem in der meisten Zeit des Jahres durch ein mildes Klima begünstigt. Im Norden, die Hügellandschaft des Görzer Collio - meist terrassenförmig angelegt, durch seine exzellenten Weine weltweit bekannt - und über die Täler der...mehr
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