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Trieste Die Altstadt
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Wenn man unter den Arkaden des Rathauses durchgeht, kommt man auf die Piazza Piccola mit dem hohen, schmalen Palazzo Costanzi (P. Nobile, 1817; Ausstellungen), verbunden mit der Glasfront des Standesamtes (A. Cervi e R. Boico, 1954-58). Vorbei am Palazzo Marenzi (18. Jh.), gelangt man über die Via dei Rettori auf die Piazza Vecchia mit einer Marienkirche des 17. Jh.. Der erste Abschnitt der Via del Teatro Romano wird durch zwei Kirchen beherrscht, die in Stil und Proportionen überaus reizvoll sind. Die kleine romanische Basilika S. Silvestro aus Sandstein gehört seit 1785 der evangelischen (HB) und Waldenser
Arco di Riccardo Kirchengemeinde. Daneben der majestätische Barockbau der Kirche S. Maria Maggiore, zwischen 1627 und Anfang des 18. Jh. für den Jesuitenorden errichtet. Der weitläufige Innenraum wird von der Kuppel mit Fresken von G.B. Bison (Vier Evangelisten, 1816) beherrscht; in der Apsis, Apotheose der Unbefleckten (S. Santi, 1842). Weiter oben das Benediktinerkloster der Klausurnonnen (1458, erweitert 1638) mit der Kirche S. Cipriano. Bemerkenswert das Große Kreuz im Stil von Giotto (1360-1380), zwei Holzstatuen (15.-16.Jh.) und ein Altarbild von Palma dem
Jüngeren (1544-1628). Das römische Theater wurde in den 30er- Jahren ans Licht gebracht: der Zuschauerraum aus Backsteinstufen (die meisten bei der Restauration ersetzt) schmiegt sich gegen einen Hügelhang und ist von einer original erhaltenen Mauer umgeben. Zu seinen Füßen, wenige Überreste der Bühne und Kulissen, die bis zum Meer reichten. Gegenüber, der Palazzo della Questura (G. Battigelli und F. Spangaro, 1938-40), früher faschistisches Parteigebäude. Hinter dem römischen Theater, die malerische Via di Donota mit dem Haus Antiquarium, der Ruine des gleichnamigen Turms und dem Tor Cucherna, letzter Rest der Mauern des 14. Jh. Oberhalb der Via di Donota die Altstadt, deren Gebäude noch die
mittelalterliche Stadtanlage zeigen, die teilweise auf die römische zurückgeht. Früher von Festungsmauern umgeben, ist sie von charakteristisch dreieckiger Form, mit dem Scheitelpunkt am Hügel und der Grundlinie entlang des Hafens. Auf der Piazza Riccardo der elegante, römische Bogen Arco di Riccardo aus dem 1. Jh. n.Chr. zur Verschönerung der unter Kaiser Augustus erbauten Mauern (33 v.Chr., siehe auch Reste in Via delle Monache). An der Ecke der Via F. Venezian und Via della Rotonda, die elegant gewölbte, klassizistische Fassade der Rotonda Pancera (M. Pertsch, 1804-1806). römische Theater
Trieste Die Provinz Triest hält einen besonderen Rekord: sie ist die kleinste Italiens. Eingezwängt zwischen der Grenze zu Slowenien und dem Meer, bildet sie einen langen Landstreifen, der sich östlich bis Istrien vorstreckt. Ihre sechs Gemeinden von Norden nach Süden sind: Duino-Aurisina, Sgonico, Monrupino, Monrupino, San Dorligo della Valle und Muggia. Triest, die Hauptstadt der ...mehr
Beste Verbindungen : Trieste - Monrupino - Sgonico - Duino-Aurisina - San Dorligo della Valle - Dolina - Muggia
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