| Gemeinde Cormons
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7,473 Einw.
Fl. 34,67 qkm - 56 m ü.d.M.
Orstchaften: Brazzano, Borgnano, Giassico
Gemeindeamt: Piazza XXIV Maggio, 22 - 34071 Cormons
Telephon: 0481.637103 Fax: 0481.637112
www.comune.cormons.go.it
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Cormons, am
südlichen Rand
des Collio an der
'Wein- und
Kirschenstraße', ist der
wichtigste Ort im Friauler Teil
der Provinz Görz (links des
Isonzo). Von keltischem
Ursprung, spielte der Ort eine
wichtige Rolle in den
Verteidigungssystemen (limes)
von der Römerzeit bis zum
Mittelalter. Während der
Herrschaft der Langobarden
(628-737) stand hier eine Burg
(Castrum), Zufluchtsort der
schismatischen Patriarchen von
Aquileia in den
Auseinandersetzungen
mit den orthodoxen,
byzanzfreundlichen
Patriarchen von
Grado. Lange
währten die
Streitigkeiten
mit Venedig,
die an der
Wende zum 16.
Jh. die Kontrolle
innehatten, aber
sie 1521 endgültig
an die Habsburger
verloren, die bis zum
Ersten Weltkrieg die
Herrschaft über
Cormons ausübten. Zahlreiche
Monumente zeugen von der
historischen Vergangenheit.
Der dem hl. Adalbert
geweihte Dom ist ein
großartiger Bau des 18. Jh.,
der auf einer Kapelle aus dem
13. Jh. errichtet wurde. Ein
effektvoller Treppenaufgang
ist der durch Lisenen
dreigeteilten Fassade
vorgebaut, die mit Statuen in
Nischen geschmückt ist. Ein
hoher Glockenturm mit
achteckiger Bekrönung neben
der Apsis. Im einschiffigen
Innenraum sind Bilder von
Tominz (19. Jh.) und ein
schöner Altar des 18. Jh. zu
besichtigen. Daneben ein
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kleines Dommuseum im Haus
Cjase da Plêf Antighe, in dem
Urkunden, Erinnerungsstücke
und verschiedene Objekte
religiöser Kunst aufbewahrt
werden. Auf der nahen Piazza
XXVI Maggio die spätbarocke
Fassade des Palazzo Locatelli
(1748-89), heute
Stadtgemeinde und Museum
für lokale Geschichte. Weitere
schöne Bauten des 18. Jh.
befinden sich in der zentralen
Via Matteotti: Palazzo Waiz-
Del Mestri, eine geglückte
Verbindung zwischen
vornehmer
Wohnarchitektur
und landwirtschaftlichen
Funktionsbauten; Kirche
S. Caterina (bekannter als
Wallfahrtskirche Rosa
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Mistica) aus 1768-79, mit
charakteristischer Fassade,
flankiert von kleinen
Zwiebeltürmen. In der
Umgebung einige kleinere
Kirchen, die im Rahme
alter, primitiver
Wehrsiedlungen ländlichen
Charakters entstanden sind:
S. Maria (oder S. Apollonia)
aus dem 14. Jh., mit einem
interessanten, mit Fresken aus
dem 16. Jh. reich
geschmückten Innenraum;
ältere Fresken (14. und 15.
Jh.) gibt es in der Kirche
S. Giovanni, die im 14.
Jh. auf einer bereits 1093
nachgewiesenen Kirche
errichtet wurde. Am
Monte Quarin, der
die Stadt überragt,
bietet sich ein
schönes Panorama;
zu besichtigen die
Reste (Turm) der
alten Burg
und die
Marienkirche
Beata Vergine
del Soccorso
(1636), in der ein
schöner,
geschnitzter
Holzaltar aus
dem 17. Jh. zu
bewundern ist.
Interessante
Kirchen auch in
anderen
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Ortschaften der
Gemeinde. In
Brazzano, ein bekannter
Weinort, der sich in mehrere
Ansiedlungen teilt, befinden
sich die Pfarrkirche
S. Lorenzo (1763), die
Kirche S. Rocco (16. Jh.),
mit im Stil noch spätgotischer
Apsis und vor allem die
Kirche S. Giorgio: sie steht
auf der Anhöhe einer
ehemaligen Burg, von der
einige Reste in die Kirche
integriert wurden
(Zinnenturm, zum
Glockenturm umgebaut); im
Innenraum ein
wunderschöner, geschnitzter
Holzaltar von Girolamo
Ridolfi (1563), eine
monumentale Struktur mit
reicher Schnitzarbeit. Das
charakteristische Giassico
(mit der Kirche S. Stefano,
vermutlich 14. Jh., mit einem
schönen, gotischen Portal aus
Terrakotta) ist berühmt für
das jährliche 'Fest der
Völker Mitteleuropas', ein
nostalgisches Volksfest zur
Erinnerung an den Geburtstag
Kaiser Franz Josefs am
18. August.
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| PROVINZ GORZ
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Eine der kleinsten Provinzen von Italien,
aber ein wahres Schatzkästchen mit
landschaftlichen Schönheiten und
historisch-künstlerischen
Reichtümern. Außerdem
in der meisten Zeit
des Jahres durch
ein mildes
Klima
begünstigt. Im Norden, die
Hügellandschaft des
Görzer Collio - meist
terrassenförmig angelegt,
durch seine exzellenten
Weine weltweit bekannt -
und über die Täler der...mehr
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