| Gemeinde Cividale del Friuli
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11,355 Einw.
Fl. 50,57 qkm - 135 m ü.d.M.
Orstchaften: Carraria, Fornalis, Gagliano, Grupignano,,
Purgessimo, Rualis, Rubignacco, Sanguarzo, Spessa
Gemeindeamt: Corso Paolino d Aquileia, 2 - 33043 Cividale del Friuli
Telephon: 0432.710100 Fax: 0432.710103
www.comune.cividale-del-friuli.ud.it
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Haus am Weg zum Tempietto Longobardo.
Eine ungewöhnliche Anlage ist das keltische
Hypogäum, ein feuchter, unterirdischer
Stollen mit primitiven Steinmasken; elegant
und malerisch hingegen die Teufelsbrücke,
die den Natisone mit zwei kühnen
Brückenfeldern überspannt, mit nur einem
Pfeiler, der auf einem Steinblock im Flussbett
aufliegt. Sie geht auf das 15. Jh. zurück; ihren
Namen verdankt sie einer volkstümlichen
Legende, nach der sie vom Teufel gebaut
wurde, der von der Stadt als Lohn eine Seele
verlangte. Empfehlenswert auch ein Besuch
der alten Schmiedewerkstatt Fàrie Geretti in
der Stretta della Giudaica, die seit 1999
besichtigt werden kann. Die zahlreichen
Kirchen von Cividale enthalten zumeist auch
beachtliche Kunstwerke. Interessante Fresken
des 14.-15. Jh., die ältesten (hl. Ludwig und
Heilige) von Malern aus Rimini, weitere
vermutlich von Friauler Nachfolgern des
Vitale da Bologna, schmücken Chor und
Kirchenschiff der gotischen Kirche
S. Francesco, die in der Schlichtheit der
Linien und Reinheit der Volumen ein schönes
Beispiel Franziskanischer Architektur in
Friaul darstellt. Der Freskenzyklus in der
Sakristei (1693) stammt vom lombardischen
Maler Giulio Quaglio. Fresken des 14. Jh. mit
Begebenheiten aus dem Leben des hl. Blasius
schmücken die Kuppel der rechten Kapelle in
der Kirche S. Biagio, die sehr effektvoll am
Natisone gelegen ist. Am Sockel der Kapelle
ist ein leider stark beschädigter Zyklus der
Monate erkennbar (15. Jh.).
Die Kirche S. Giovanni in Xenodochio
(antike Bezeichnung für Pilgerhospiz) besaß
zwei Gemälde von Paolo Veronese, die jetzt
im archäologischen Museum aufbewahrt
werden. Verblieben sind ein großer
Marmoraltar mit Statuen von
Jacopo Contiero im Presbyterium und einige
Gemälde des 18. Jh. Zu erwähnen in der
Kirche der Hll. Silvester und Valentin,
Fresken von Pietro Venier (18. Jh.),
in der Kirche S. Pietro ai Volti, ein großes
Gemälde mit Erlöser und hl. Sebastian
und hl. Rochus, gemalt um 1606 von Palma
dem Jüngeren in Erinnerung an die
verheerende Pest von 1598. In der Kirche
S. Martino, in der sich ursprünglich der
Ratchis-Altar befunden hatte, ist eine
bedeutende Altartafel von Nicola Grassi
(ca. 1740) erhalten.
Unbedingt zu besuchen ist die
Piazza Paolo Diacono: der teilweise mit
Arkaden versehene Platz ist der "Salon" der
Stadt, auf dem man in einem alten
Wohngebäude das Haus des großen,
langobardischen Geschichtsschreibers
vermutet, nach dem er benannt ist.
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Cividât no je une vile, ma une ponte di
citât /Cividale ist kein Dorf, sondern
eine kleine Stadt, lautet ein Spruch in
Friaul. Zu Recht: denn Cividale war
seit der Gründung durch die Römer
immer Hauptort seines
Territoriums und zur
Langobardenzeit sogar
Hauptstadt des Herzogtums
Friaul. Auch heute noch ist
die Stadt wegen ihrer...mehr
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