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Gemeinde Chiusaforte
Gemeinde Chiusaforte 815 Einw.
Fl. 100,9 qkm - 391 m ü.d.M.
Orstchaften: Casasola, Piani di Là, Piani di Val Raccolana, Raccolana, Roveredo, Saletto, Sella Nevea
Gemeindeamt: Piazza Pieroni, 1 - 33010 Chiusaforte
Telephon: 0433.52030 Fax: 0433.52243
www.comune.chiusaforte.ud.it
Der Ort wird seit 1072 als "scluse", also Schleuse am Fella-Tal erinnert, ein Ort, in dem früher die Transitsteuern erhoben wurden. Der Name Chiusaforte ist neu und geht auf das Jahr 1867 zurück. Von der mächtigen Festung, die hoch über dem Fluss das Tal beherrschte und auf alten Karten gut zu sehen ist, sind nur noch wenige Überreste erhalten. In der Pfarrkirche S. Bartolomeo, im schwach neoklassizistischen Stil, die von G. B. Bassi gegen Mitte des 19. Jhdts. entworfen wurde, sind einige Gemälde der venezianischen Schule aus dem 18. Jhdt., von Lorenzo Rizzi (19. Jhdt.) und Titta Gori (1907) zu sehen. Auch die Kirche S. Paolo in Raccolana wurde von G. B. Bassi entworfen. Schön ein Gemälde von Nicola Grassi aus dem Jahr 1735, das in der kleinen Kirche S. Antonio in Casasola die Heilige Familie zwischen den Heiligen Matthäus und Nikolaus darstellt. Sehenswert die Beispiele typischer Architektur, vor allem in dem Dorf Raccolana, das schon im 7. Jhdt. n. Chr. bewohnt wurde, sowie in Patocco
Chiusaforte in der Val Raccolana, mit teilweise restaurierten Gebäuden. Erhalten sind auch kostbare Herrenhäuser, wie das Haus Fontebasso in Chiusaforte (19. Jhdt.) und das Haus Zanier (heute Amadori) in Campolaro aus dem 17. Jhdt. mit einer eleganten Fassade, die durch zahlreiche Fenster aufgelockert wird. Chiusaforte ist ein guter Ausgangspunkt, um wunderbare Landschaften zu entdecken: Sella Nevea und den Monte Canin (2587 m), die Montasio- Hochebene, die Wasserfälle des Rio Repepeit und den Wasserfall "Fontanon di Goriuda" in der Val Raccolana.
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