| Gemeinde Castions di Strada
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3,725 Einw.
Fl. 32,84 qkm - 3 m ü.d.M.
Orstchaften: Morsano di Strada
Gemeindeamt: V. Roma - 33050 Castions di Strada
Telephon: 0432.768011 Fax: 0432.768084
www.comune.castionsdistrada.ud.it
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Sumpfwiesen und
Flachlandwälder
(Boscat) prägen die
Landschaft, die bereits
in urgeschichtlicher
Zeit (eine Burg wurde nahe
der Ortschaft Cjastilir
entdeckt) frequentiert war.
In der römischen Epoche lag
der Ort an der Via Postumia,
im Mittelalter entstand
wahrscheinlich auf der
urgeschichtlichen Burg eine
befestigte Siedlung an der so
genannten Stradalta. Aus dem
Mittelalter stammt auch
die Kirche S. Martino,
vermutlich aus dem Patriarchat
Poppos, von dem Villa di
Castions 1031 in Schenkung
an das Kapitel von Aquileia
übertragen wurde. Erhalten
sind romanische
Freskenfragmente mit
Aposteln und eine Holzstatue
des hl. Nikolaus im Stil des
Tolmezzo. Ein Freskenzyklus
(1534) des Venezianers
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Gaspare Negro (ca. 1475-1549)
in der Kirche S. Maria delle
Grazie (15.-16. Jh.) zeigt nach
einer Renovierung wieder die
ursprüngliche Bildersprache
in lebhaften, farblichen
Kontrasten.
Wie üblich
werden Ereignisse aus dem
Leben von Jesus und Maria
dargestellt: Geburt,
Fußwaschung, Himmelfahrt,
Dormitio Virginis
(Neues Testament), außerdem
Begebenheiten aus dem Leben
des hl. Blasius und der hl.
Maria Magdalena. Duftige
Komposition der Räume,
Spontaneität der
volkstümlichen Figuren und
eine von den Bildern
ausgehende Leuchtkraft
kennzeichnen eine
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Renaissance-Malerei, die als
Meisterwerk von hoher
künstlerischer Qualität eines
oft zu Unrecht der zweiten
Garnitur zugerechneten
Malers anzusehen ist.
Erwähnenswert auch die
Pfarrkirche von Morsano, in
der ein Altar von
Giambattista Cucchiaro
(1739) und ein
Tabernakelflügel von
Giuseppe Canal erhalten
sind. Aufmerksamkeit
verdienen auch einige
ländliche und herrschaftliche
Gebäude, darunter Villa
Deganis, Ionico (19. Jh.)
und Palazzo Grassi,
Digaspero (18. Jh.).
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Das untere Friaul
("Bassa") entspricht
der Tiefebene, die sich von
der Linie der Stradalta (südlich
der Napoleon-Straße) bis
zur Adria erstreckt, also
unter dem
Landstreifen der unterirdischen
Quellen, die häufig Flüsse,
kleine Bäche und natürliche
Quellen hervorbringen und
eine charakteristische
Besonderheit der Landschaft...Mehr
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