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Gemeinde Casarsa della Delizia
Gemeinde Casarsa della Delizia 8,308 Einw.
Fl. 20,41 qkm - 44 m ü.d.M.
Orstchaften: Boscat, Centata, San Giovanni, Comunale, San Floriano, Sile, Versa, Versutta
Gemeindeamt: Piazza Quattro Novembre, 23 - 33072 Casarsa della Delizia
Telephon: 0434.873911 Fax: 0434.873910
www.comune.casarsadelladelizia.pn.it
Casarsa ist vielen heute deshalb bekannt, weil Pier Paolo Pasolini hier seine Jugendjahre verbrachte und sein Heimathaus in ein eigenes Studien- und Dokumentationszentrum umgewandelt wurde. Und gerade an den Plätzen, die am engsten mit der Poesie Pasolinis verbunden sind, in der kleinen Ortschaft Versutta, sind auch die ältesten künstlerischen Zeugen im Gemeindegebiet zu finden: so enthält die kleine Kirche St. Antonius Abt, einfach und schmucklos wie die Statue ihres Schutzheiligen (von Carlo da Carona, 1. Hälfte 16. Jh.) über dem Eingangstor, im Kirchenraum Freskenfragmente aus der Mitte des 14. Jh. und im
Fresken im Chor der Kirche von Versutta Gewölbe der Apsis einige elegante Malereien der frühesten Renaissance (ca. 1420-1430); vor allem zu erwähnen die Evangelisten, deren Linien noch von den märchenhaften Dimensionen der Spätgotik beeinflusst sind. Aus der Blütezeit der Renaissance stammen hingegen die Fresken auf den Wänden der einfachen, etwas außerhalb gelegenen Kirche San Floriano (Geschichten aus dem Leben des hl. Florian von Cristoforo Diana, 1590) und in der Heiligenkreuzkirche in Casarsa (Episoden der Leidensgeschichte und des Hl. Kreuzes von P. Amalteo, 1536). Von hier kommt auch die
Trauer bei der Grablegung Jesu des Amalteo, heute in der Pfarrkirche, in der sich auch zwei Gemälde von Jacopo D'Andrea und Fresken von U. Martina im Gewölbe der Apsis befinden. Wandmalereien des 20. Jh. von T. Donadon und Bilder von Amalteo und Moretto (Ende 16. Jh.) sind in der neugotischen Kirche Johannes d.T. (Ende 19. Jh. nach Plänen von D. Rupolo) zu besichtigen. Kirche Johannes d.T
Valvasone San Vito al Tagliamento Der gesamte mittlere und östliche Teil der Provinz Pordenone wird entscheidend durch seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil werden die Wasserläufe regelmäßiger): vor allem am Tagliamento, dessen breites Flussbett die Ostgrenze bildet, entwickelten sich in der Vergangenheit die Städte vorwiegend dort, wo die Möglichkeit von Furten...Mehr
Beste Verbindungen: Pordenone - Sesto al Reghena - San Vito al Tagliamento - Casarsa della Delizia - Cordenons - Valvasone - Cordovado
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