| Gemeinde Camino al Tagliamento
|
|
1,631 Einw.
Fl. 22,60 qkm - 34 m ü.d.M.
Orstchaften: Bugnins, Glaunicco, Gorizzo, Pieve
di Rosa, SanVidotto, Straccis
Gemeindeamt: V. Roma, 2 - 33030 Camino al Tagliamento
Telephon: 0432.919000 Fax: 0432.919605
www.comune.caminoaltagliamento.ud.it
|
|
|
Die Ansiedlung ist römischen
Ursprungs, wurde aber nach der
Zerstörung durch die Magyaren auch
von slawischen Volksgruppen
besiedelt, wie die Ortsnamen
Glaunicco, Gorizzo, Straccis beweisen. Die
große Allerheiligenkirche in Camino wurde
1927 nach Plänen von Pietro Zanini im
neuromanischen Stil erbaut. Im Inneren,
geschmückt mit farbigen Fresken von Tiburzio
|
 |
Donadon (1933-1937) in den Themen der
traditionellen Ikonographie, sind Altar (1773,
Giambattista Periotti), Taufbecken und Portal
(1507, Giovanni Antonio Pilacorte) der
früheren Pfarrkirche erhalten. Dem Pilacorte
werden auch die Statuen der Straßenkapelle,
ältesten ist aber die bereits im 13. Jh. urkundlich
erwähnte Taufkirche Pieve di Rosa am Ufer
des Tagliamento, mit Altartafeln von Pietro
Petrei (Dreifaltigkeit und Seelen im Fegefeuer,
1684) und Lucilio Candido (hl. Antonius, 1676).
Im Gewölbe der Kirche S. Canciano in
Gorizzo, schöne
|
|
Fresken von Francesco Zamolo
(1719). Erwähnenswert in der Kirche
S. Andrea in Straccis eine Statue Madonna
mit Kind des Holzschnitzers Bartolomeo
dall'Occhio (16. Jh.); in der Kirche S. Lorenzo
in Bugnins ein Altarbild (Madonna mit
Kind und Heiligen, ca. 1532) von Pomponio
Amalteo. In der kleinen Kirche S. Tommaso
in Glaunicco, Triptychon aus Stein von Carlo
da Carona (ca. 1530), in der Kirche der Hll.
Vitus, Modestus und Kreszentia in S.Vidotto
ein Gemälde von Giuseppe Moretto (Madonna
mit Kind und Heiligen, 16. Jh.). Außerdem
zahlreiche, interessante Zivilbauten: darunter
die alte, von Ippolito Nievo erwähnte Mühle
in Glaunicco und Villa Colloredo Mels
Mainardi Bianchi in Gorizzo (16.-17. Jh.)
mit zwei verlängerten Barchessen und großer
Rasenfläche mit altem Baumbestand: hier
lebte der Dichter Ermes di Colloredo.
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Ob der Ortsname Udine, wie einige
Historiker behaupten, tatsächlich aus
vorrömischer Zeit stammt und sich von
einem Ausdruck für "weibliche Brust",
daher im übertragenen Sinn "Hügel"
ableitet, ist nicht belegt. Sicher
aber ist, dass von diesem
Hügel ganz Friaul zu
sehen ist, von den Karnischen und
Julischen Alpen über die sanften...mehr
|
|
|
|
|
|
|