Hotel Aviano , Hotels in Aviano, Restaurants Aviano, Bett und Frühstück Aviano, Ferien auf dem Bauernhof Aviano, Campingplatz Aviano

Italienisch Englisch Deutsch
Friaul Trieste Udine Lignano Grado Raiseführer Plan Wetter Bilder Sitemap
Friaul Julisch Venetien Tourist Information
Illiria Group Banner Setup
web fvg.INFO
Informationen Unterkunft Andere interessante Orte
Stadtplan von Aviano
Wetter in Aviano
Tourismus in Pordenone
Aviano Aviano
Hotel Aviano
Restaurants Aviano
Ferien auf dem Bauernhof Aviano
Bed and breakfast Aviano
Campingplätze Aviano
Trieste - Udine - Pordenone - Gorizia - Lignano Sabbiadoro - Grado - Tarvisio - Forni di Sopra - Sauris - Aquileia - Muggia - San Daniele del Friuli - Gemona del Friuli - Venzone - Cividale del Friuli - Arta Terme - Monfalcone
Gemeinde Aviano
Gemeinde Aviano 8220, Einw.
Fl. 113,46 qkm - 159 m ü.d.M.
Orstchaften: Beorchia, Castel d'Aviano, Costa Ornedo, Giais, Marsure, Pedemonte, Piancavallo, San Martino di Campagna, Somprado, Selva, Villotta
Gemeindeamt: Piazza Matteotti, 1 - 33081 Aviano
Telephon: 0434.666511 Fax: 0434.666515
www.piancavallo.com
Mächtige, korinthische Halbsäulen mit glattem Schaft, die auf hohen Sockeln stehen, stützen den Architrav, der ein vorspringendes, konsolartiges Gesims aufweist. Diese Formenkombination wiederholt sich bei der klassizistischen Kirche San Zenone, die von Francesco Riccati Ende des 18. Jh. entworfen und 1832 von Giovan Battista Bassi fertig gestellt wurde, auch auf den Wänden im Kirchenraum und reliefartig am Mauerwerk; in das Muster dieser Gliederung durch die plastischen Elemente fügen sich auch die Kunstschätze ein, die im Dom verwahrt werden: Madonna auf dem Thron mit Kind zwischen den Hll. Rochus, Zenon, Franziskus und Sebastian von Pietro da Vicenza (1514), deren Figuren unter dem mächtigen Tonnengewölbe in einen perspektivischen Rahmen gesetzt sind, in dem eine anatomisch korrekte Wiedergabe der einzelnen Figur mit der Einheitlichkeit des Raums noch nicht ganz im Einklang steht, und das Altarbild der Rosenkranzkönigin (1617) von Gaspare
Madonna del Monte - Aviano Narvesa, der als einziger Friauler Maler in den Jahrzehnten an der Wende zum 17. Jh. einen vom allgegenwärtigen Einfluss des Pordenone eigenständigen Stil entwickeln konnte. Bezeichnend ist die malerische Frische, die sich vor allem im Faltenwurf verdichtet, ein kompositorischer Ansatz mit fast exzessiven, perspektivischen Verkürzungen und disharmonischen Farben (näher dem antiklassischen Experimentalismus von Pontormo und Rosso Fiorentino als der traditionellen venezianischen Schule), mit Kombinationen von Rosa und Orange,
Zinnoberrot und metallischem Hellblau. Noch reicher der dekorative Aufbau in den Kultgebäuden von Castel d'Aviano; in erster Linie die Friedhofskirche Santa Giuliana, in der aus der ersten Bauperiode (14. Jh.) ein ausgedehnter Freskenzyklus auf den Wänden des Kirchenraums erhalten ist: eine Komposition aus Heiligen und Marienbildern, die sich auf der Südwand auf drei übereinander liegenden Ebenen entwickelt und einen Überblick über die in Friaul nach der zweiten Hälfte des 14. Jh. häufigsten, stilistischen Orientierungen und devotionalen Bildersprachen liefert. Von Gianfrancesco da Tolmezzo stammen die Fresken in der kleinen Kirche San Gregorio (Ende 15. Jh.) mit den wichtigsten Episoden der Passion Jesu. Im Letzten Abendmahl verweilt der Autor noch in einer stark grafischen Definition der Figuren, während die Kreuzigung auf der rechten Wand bereits erkennen lässt, wie der Künstler sich von den nordeuropäischen Modellen entfernt, die er im übrigen Zyklus anwendet (wie bereits 1496 in Provesano), und im letzten Jahrzehnt seines Schaffens seine hageren
Figuren in eine Welt pulsierender Farben stellt, weicher in den Volumen und luftiger in der Atmosphäre, auf einer Linie mit der unendlichen Zartheit der Malerei Bellinis. Sehenswert auch die Fresken in den Oratorien S. Floriano und S. Pellegrino in S. Martino di Campagna und vor allem der ausgedehnte Zyklus von G. Stefanelli (1547) in der Kirche Santa Caterina in Marsure. Zu erwähnen auch die geschnitzte Pietà aus der Renaissancezeit in der Pfarrkirche San Lorenzo in Marsure, ein Vesperbild aus der Mitte des 15. Jh. aus Sandstein in der Pfarrkirche von Castello und der Tabernakel aus istrianischem Stein (Ende 16. Jh.) im Oratorium Sant'Antonio, das zum Komplex der Villa Policreti-Fabris in Ornedo gehört. Und wenn auch im Palazzo Menegozzi in Aviano der Typus einer venezianischen Villa des Settecento verkörpert ist, bleibt Villa Policreti in Castello das effektvollste Beispiel ihrer Art, wo die weitläufige Parkanlage von besonderem Interesse ist, die Mitte 19. Jh. vom Castel d'Aviano
Architekten P. Quaglia mit malerischer Prägung umgestaltet wurde; von ihm stammen in Friaul auch andere Landschaftsarchitekturen im spätromantischen Stil.
Aviano Das Territorium besteht aus dem sanften Voralpenland von Aviano (ein besonderes Juwel das von Schweigen umgebene Castel d'Aviano) und dem Gebirge: zum Teil nach den Kriterien eines modernen Tourismusausgebaut (typisch der ambitionierte Skiort Piancavallo mit Abfahrtspisten, Loipen, etc.), zum anderen auch heute noch abweisend, unverfälscht und wild, mit steilen ...mehr
Best links: Pordenone - Aviano - Barcis - Claut - Erto e Casso - Montereale Valcellina
Nachdruck verboten. Kein Abschnitt dieser Seite darf ohne die schriftliche Genehmigung vom Verleger Bruno Fachin Editore nachgedruckt und verwendet werden