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Gemeinde Attimis
Gemeinde Attimis 1,827 Einw.
Fl. 33,36 qkm - 195 m ü.d.M.
Orstchaften: Forame, Porzus, Racchiuso, Subit
Gemeindeamt: P. A. Moro, 12 - 33040 Attimis
Telephon: 0432.789028 Fax: 0432.789080
www.comune.attimis.ud.it
Attimis ist ein Land der Burgen, einst repräsentative Residenzen, heute verfallene Ruinen, aber dennoch sehenswert. Obere und untere Burg von Partistagno erzählen von einer reichen Geschichte, von der auch herrschaftliche Gebäude wie Villa Attimis Strassoldo und Villa Attimis Zeugnis ablegen. In der Kirche S. Osvaldo, ein Gotteshaus aus dem 14. Jh. in der Nähe von Burg Partistagno, sind im alten Presbyterium (Wände und Nischenwölbung) Fresken mit der Darstellung eines segnenden Christus mit Aposteln erhalten, die einem Friauler Maler
Burg von Partistagno des frühen 15. Jh. zugeschrieben werden: der unbekannte Meister, beeinflusst von der zeitgleichen Malerei in Padua, hinterließ formal korrekte, in Haltung und Farben ansprechende Figuren, die aber ein wenig kraftlos anmuten. Die kleine Kirche S. Silvestro in Racchiuso, die zur Sakristei der neuen Pfarrkirche wurde, enthält einen Freskenzyklus des 16. Jh. von Gian Paolo Thanner (Segnender Ewiger Vater, Madonna mit Kind und Heiligen, Kirchenlehrer, heilige Jungfrauen). Neben dem gewohnten Stil des Malers ist die schöne Reihe der
musizierenden Engel bedeutsam, die eine wahre Anthologie der damals in Friaul verwendeten Musikinstrumente liefert. Von sprachwissenschaftlichem Interesse ist eine Inschrift des Jahres 1448 im Glockenturm, da sie in friulanischer Sprache abgefasst ist ("MC CCCXLLVIII fo chome / nchat lo tor de Reclus / lo primo di de cugno / Pieri e Toni so fradi di Vergnà"). Fresken (15. Jh.), Episoden aus dem Neuen Testament, auch in der Kirche Antonius Abt in Forame. Bedeutender aber ist ein Holzaltar (1701) des aus Karfreit gebürtigen Holzschnitzers Bartolomeo Ortari (Jernej Vrtav), mit prächtigen Barockverzierungen, lebhaften Farben und harmonischer Architektur unter Einbeziehung der Skulpturen. Bäuerliche Architektur im Hauptort der Gemeinde, in Forame und Porzus. Fresken von Gian Paolo Thanner in Racchiuso
Cividale del Friuli Cividât no je une vile, ma une ponte di citât /Cividale ist kein Dorf, sondern eine kleine Stadt, lautet ein Spruch in Friaul. Zu Recht: denn Cividale war seit der Gründung durch die Römer immer Hauptort seines Territoriums und zur Langobardenzeit sogar Hauptstadt des Herzogtums Friaul. Auch heute noch ist die Stadt wegen ihrer...mehr
Best links: Udine - Cividale del Friuli - Buttrio - San Giovanni al Natisone - Manzano - Attimis
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