Hotel Aquileia , Hotels in Aquileia, Restaurants Aquileia, Bett und Frühstück Aquileia, Ferien auf dem Bauernhof Aquileia, Campingplatz Aquileia

Italienisch Englisch Deutsch
Friaul Trieste Udine Lignano Grado Raiseführer Plan Wetter Bilder Sitemap
Friaul Julisch Venetien Tourist Information
Illiria Group Banner Setup
web fvg.INFO
Informationen Unterkunft Andere interessante Orte
Stadtplan von Aquileia
Wetter in Aquileia
Tourismus in Udine
Aquileia Aquileia
Hotel Aquileia
Restaurants Aquileia
Ferien auf dem Bauernhof Aquileia
Bed and breakfast Aquileia
Campingplätze Aquileia
Trieste - Udine - Pordenone - Gorizia - Lignano Sabbiadoro - Grado - Tarvisio - Forni di Sopra - Sauris - Aquileia - Muggia - San Daniele del Friuli - Gemona del Friuli - Venzone - Cividale del Friuli - Arta Terme - Monfalcone
Gemeinde Aquileia
Gemeinde Aquileia 3,330 Einw.
Fl. 36,45 qkm - 5 m ü.d.M.
Orstchaften: Belvedere
Gemeindeamt: P. Garibaldi, 7 - 33051 Aquileia
Telephon: 0431.91087 Fax:
www.comune.aquileia.ud.it
zusammenhängende Räume geplant war: Zugang der Katechumenen (Theodoranische Süd-Aula) über die Firmung (?) (Queraula mit Boden aus Cocciopesto) zur liturgischen Feier (Theodoranische Nord-Aula). Die letztere - Krypta degli scavi - zeigt eine Folge von Tierfiguren in unterschiedlicher Ausführungsqualität und vielleicht für verschiedene Liturgien hinsichtlich Chronologie und Kult (Gnostizismus?), wo Widder (zur Opferung vorbestimmtes Tier - Christus) und der Kampf zwischen Hahn und Schildkröte (Licht und Dunkel, Gut und Böse, Erlösung und Verdammnis) die einzigen Bilder der christlichen Tradition zu sein scheinen. Ein Fragment aus dieser Aula wurde auch im darüber liegenden, mächtigen Glockenturm entdeckt. Die Bildersprache im Bereich der heutigen Basilika ist einheitlich und verrät das Ziel, die Proselyten davon zu überzeugen, dass die Auferstehung nach dem Tod und das ewige Leben nur durch die Bekehrung zum Christentum über die Erwachsenentaufe (durch Eintauchen) erreicht werden könne. Verschiedene evokatorische Bilder sollten Schritt für Schritt zu dieser Gewissheit führen und das Gefühl vermitteln, Teil in einem großen, göttlichen Plan zu sein: der Gute Hirte (Gnade der göttlichen Verzeihung); der Geflügelte Sieg (Überwindung des Todes durch die Ankunft Jesu?); Fischfang (Verbreitung des Christentums zur Rettung der Menschen-Fische); Geschichte von Jonas (Weg der Bekehrung und Beginn eines neuen Lebens der Katechumenen). In den Dreißigerjahren, begünstigt durch die Verherrlichung des römischen Mythus in der faschistischen Ideologie und um dem zu Italien zurückgekehrten Aquileia neuen Glanz zu verleihen, wurden die archäologischen Untersuchungen mit den Ausgrabungsarbeiten am Forum (2., 3.-5. Jh.) und Flusshafen (1., 3.-4. Jh.) verstärkt fortgesetzt. Im Forum, ein ausgedehnter Platz mit Säulengang (56 x139 m), spielte sich das zivile Leben der Stadt auch in politischer Hinsicht ab, eine imponierende Anlage, in der zahlreiche Elemente an die römische Zentralmacht erinnern (Adler, Putten, Medusa, Jupiter-Ammon), aber auch gut ausgestattet und funktionell. Hier trafen die maßgeblichen Persönlichkeiten der Stadt auch mit Händlern aus dem ganzen Mittelmeerraum zusammen, die Ladungen an Nahrungsmitteln, Gewürzen, Holz, Edelsteinen, etc. für die Donauprovinzen heranschafften, die ihrerseits über das gut ausgebaute, römische Straßennetz Metalle, Tierhäute und Bernstein lieferten. Die Hafenanlage lag am Flussdes Natisone-Torre, der mit seinem 48 Meter breiten Flussbett die Manövrierfähigkeit der Boote nach ihrer rund zehn Kilometer flussaufwärts führenden Fahrt garantierte. Die Mole aus widerstandsfähigem, istrianischem Stein, war mit einer doppelten Ladefläche, Ankerringen, Rampen und praktischen Zugängen zur Stadt ausgestattet. Übereinstimmend wird angenommen, dass im Bereich einer mittelalterlichen Abtei der Benediktinernonnen, zur Römerzeit ein orientalisches Viertel bestanden hatte: einige Namen in den Inschriften im Mosaik
Mole am römischen Flusshafen der Basilica di Monastero (4.-5., 6. Jh.), die in einem landwirtschaftlichen Gebäude des 18. Jh. aufgegangen war und in den Fünfzigerjahren erforscht und freigelegt wurde, sind eine Bestätigung. Als frühchristliches Museum renoviert, ermöglicht es heute einen ungewöhnlichen, überaus interessanten Blick von oben auf die verschiedenen, zeitlichen Phasen des Fußbodens und der figurativen Mosaike (Pfau und weidende Lämmer auf Weinreben) in der Basilica della Beligna. Beachtlich auch die Steinsammlung mit christlichen
Grabinschriften, reich an Symbolen und Ausdruck einer auch heute noch berührenden Zuneigung. Sie sind nicht monumental wie die Gräber der römischen Klassik (beispielsweise das Große Mausoleum, 1. Jh. n. Chr.) oder in den fünf im Westen der Stadt entdeckten Gräberfeldern (1.-4- Jh. n.Chr.). Die entlang der Straßen aufgereihten Nekropolen waren dort ein integrierender Bestandteil der Stadt und die Grabstätte daher häufig Ausdruck der sozial-wirtschaftlichen Selbstdarstellung ihrer Auftraggeber. Leider sind die Funde zu römischen Wohnungen nicht so umfangreich, da sie in den Jahrhunderten systematisch geplündert wurden und vor allem die Aufbauten der Häuser verloren gingen; die Freilegung von Dutzenden von Mosaikböden aus der republikanischen Ära bis zum Ende der Kaiserzeit entschädigt aber zum Teil für diese Verluste. Die Ausgrabungen auf den Gründen CAL und Cossar zeigen häufig Überlagerungen von privaten Häusern mit Resten von Straßen und anderen Anlagen, einigen, vermutlich privaten Oratorien, deren Bodenmosaike die bekannten Motive der Patriarchenbasilika wiederholen. Detailansicht römisches Forum
Parterre im frühchristlichen Museum
Seite 2
Lignano Sabbiadoro Das untere Friaul ("Bassa") entspricht der Tiefebene, die sich von der Linie der Stradalta (südlich der Napoleon-Straße) bis zur Adria erstreckt, also unter dem Landstreifen der unterirdischen Quellen, die häufig Flüsse, kleine Bäche und natürliche Quellen hervorbringen und eine charakteristische Besonderheit der Landschaft...Mehr
Best links: Udine - Aquileia - Palmanova - Lignano Sabbiadoro - Latisana - Marano Lagunare
Nachdruck verboten. Kein Abschnitt dieser Seite darf ohne die schriftliche Genehmigung vom Verleger Bruno Fachin Editore nachgedruckt und verwendet werden