| Gemeinde Aquileia
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3,330 Einw.
Fl. 36,45 qkm - 5 m ü.d.M.
Orstchaften: Belvedere
Gemeindeamt: P. Garibaldi, 7 - 33051 Aquileia
Telephon: 0431.91087 Fax:
www.comune.aquileia.ud.it
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gegen Krankheiten oder Siegel (Gemmen)
verwendet wurden. In gleichem Maße bestätigt
die Sammlung der Gläser das auch für die
römische Epoche überaus hohe, technische
Niveau der Produktionen, das gleiche, das wir
heute beim weltbekannten Glas aus Murano
wieder finden. Die Sektionen für Metall,
Keramik und Münzen vervollständigen und
bereichern das archäologische Angebot des
Museums ebenso wie zwei
überaus bedeutsame
Bronzeobjekte: ein
hellenistischer
Wandleuchter mit der
Darstellung eines
Windes und ein
Kaiserbildnis aus
dem 3. Jh. Im
Außenbereich
gliedert sich das
Museum in mehrere
Arkaden, die mit
den
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zahllosen
Steinfunden als
Lapidarium eingerichtet
sind; besondere
Erwähnung verdienen
die historisch
ungemein
interessante
Sammlung der
Steininschriften,
eine der größten
in Italien (4000
dokumentierte
tituli) und die
zahlreichen
Mosaikfragmente
(1. Jh. v.Chr. - 4. Jh. n.Chr.), die durch
Kontinuität, Fülle, Qualität und figurativen
Reichtum auf beste Weise den Stil einer
schlichten, provinziellen Eleganz wiedergeben,
der für die Stadt charakteristisch war. In einer
dem Meer gewidmeten Sektion ist das Relikt
eines römischen
Bootes ausgestellt,
das bei
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Monfalcone
gefunden wurde (2. Jh. n.Chr.).
Im Mittelalter erfuhr Aquileia ab der
Karolingerzeit eine starke Aufwertung, vor allem
durch die Übertragung der bischöflichen Macht
im Patriarchenrang an hervorragende
Persönlichkeiten aus hochadeligen Familien. So
ließ Maxentius (811-817) die spätantike Basilika
zu einer Kirche mit Kreuzgrundriss umbauen
und ein Presbyterium mit unterirdischer Krypta
zur Aufnahme von Märtyrerreliquien errichten
(venezianisch-byzantinische
Fresken des 12. Jh. mit
Begebenheiten aus dem
Leben der Hll. Hermagoras und
Fortunatus und dem Neuen
Testament); er bereicherte sie durch zahllose
architektonische Elemente und liturgische
Einrichtungen des Frühmittelalters mit
vieldeutiger Symbolik und veranlasste auch den
Bau der "Heidenkirche". Eine weitere,
großartige Umgestaltung der
Patriarchenbasilika geht
auf Poppo (1019-1042)
zurück, bei der
neben
strukturellen,
stilistischen
(frühromanisch)
und
statischen
Maßnahmen
auch liturgische
Einrichtungen erneuert
wurden, um den Menschen
nach der Jahrtausendwende die
Notwendigkeit der Buße zur
Erlösung von den Sünden vor Augen zu
halten, auch da das tausendjährige Jubiläum
der Passion Jesu (1033) kurz bevorstand. Von
Poppo stammen die Kapitelle, Teile der Außenund
Innenmauern, Fresken in der Apsis,
Bischofsstuhl, Heiliges Grab, Säulengang und
der mächtige Campanile (73 m). Nach
erheblichen Schäden im Erdbeben
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von 1348,
wurde Poppos "Jubiläumsbau" vom Patriarchen
Marquard (1365-1381) in Anlehnung an den
aufkommenden, gotischen Stil renoviert, wie an
den neuen Spitzbögen und verzierten Kapitellen
der Pfeiler im Kreuzschiff erkennbar ist. Gotisch
ist auch die Kapelle S. Ambrogio. Aus dem
15. Jh. stammen die bemalte Holzdecke im
Querschiff, Kreuzschiff und Hauptschiff, das
Presbyterium und Ziborium. Die Orgel im Stil
der Neurenaissance ist ein Geschenk Kaiser
Franz Josefs, da die Stadt bis 1915 zu Österreich
gehörte und ein österreichisches Team die fast
zufällig begonnenen Ausgrabungen von 1893
bis 1912 geleitet hatte, die zur Entdeckung der
Theodoranischen Anlage (errichtet von Bischof
Theodorus -Inschrift- nach dem Mailänder
Edikt Kaiser Konstantins von 313 und der
Anerkennung des Christentums) und der
Überreste zweier weiterer Basiliken
führten: es ist der größte
Mosaikboden der
westlichen
Welt, der
für drei
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Das untere Friaul
("Bassa") entspricht
der Tiefebene, die sich von
der Linie der Stradalta (südlich
der Napoleon-Straße) bis
zur Adria erstreckt, also
unter dem
Landstreifen der unterirdischen
Quellen, die häufig Flüsse,
kleine Bäche und natürliche
Quellen hervorbringen und
eine charakteristische
Besonderheit der Landschaft...Mehr
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