Hotel Aquileia , Hotels in Aquileia, Restaurants Aquileia, Bett und Frühstück Aquileia, Ferien auf dem Bauernhof Aquileia, Campingplatz Aquileia

Italienisch Englisch Deutsch
Friaul Trieste Udine Pordenone Gorizia Raiseführer Plan Wetter Bilder Sitemap
Friaul Julisch Venetien Tourist Information
Illiria Group Banner Setup
web fvg.INFO
Informationen Unterkunft Andere interessante Orte
Stadtplan von Aquileia
Wetter in Aquileia
Tourismus in Udine
Aquileia Aquileia
Hotel Aquileia
Restaurants Aquileia
Ferien auf dem Bauernhof Aquileia
Bed and breakfast Aquileia
Campingplätze Aquileia
Trieste - Udine - Pordenone - Gorizia - Lignano Sabbiadoro - Grado - Tarvisio - Forni di Sopra - Sauris - Aquileia - Muggia - San Daniele del Friuli - Gemona del Friuli - Venzone - Cividale del Friuli - Arta Terme - Monfalcone
Gemeinde Aquileia
Gemeinde Aquileia 3,330 Einw.
Fl. 36,45 qkm - 5 m ü.d.M.
Orstchaften: Belvedere
Gemeindeamt: P. Garibaldi, 7 - 33051 Aquileia
Telephon: 0431.91087 Fax:
www.comune.aquileia.ud.it
Aquileia wurde von den Römern 181 v.Chr. als Kolonie römischen Rechts gegründet, um ein Bollwerk zur Verteidigung gegen Invasionen aus dem Norden und einen gut ausgestatteten Vorposten für die Unterwerfung der restlichen Territorien von Ostitalien zu schaffen. Obwohl die Siedlung weiterhin ihre Funktion als wirksame Basis für die Ausdehnung der römischen Herrschaft nach Osten erfüllte, gewann sie durch den damals beachtlichen Fluss Natisone-Torre auch zunehmende Bedeutung als Flusshafen. Diese Rolle wuchs parallel mit der fortschreitenden Expansion des Römischen Reiches, und Aquileia wurde zu einem bevorzugten Umschlagplatz für die Donauprovinzen, die sich hier mit Waren aus dem Osten
Villa Cassis versorgten und über den Handelsplatz Aquileia ihre eigenen Produkte anbieten konnten. Die Stadt, ein authentischer Knotenpunkt für Straßen und Routen, erlebte ihre größte Blütezeit in den ersten beiden Jahrhunderten des Römischen Reiches, obwohl erste Anzeichen schon die ernsthafte Krise des 3. Jh. ankündigten. So wurde die Stadt 238 n.Chr. von Kaiser Maximinus Thrax belagert, als Rom durch innere Machtkämpfe geschwächt war; auch die Zeit der folgenden Erholung ging nicht schmerzlos vonstatten. Dennoch erlebte Aquileia im folgenden Jahrhundert einen Aufschwung, die Festigung der
wirtschaftlichen Stellung und den Aufstieg in das Zentrum der Macht und römischen und christlichen Kultur: neunt größte Stadt des Römischen Reiches und eine der bedeutendsten in Italien; deshalb war auch die spätere Zerstörung durch Attila und seine hunnischen Krieger (452 n. Chr.) so bestürzend und Furcht erregend, denn sie war das Bild vom Untergang einer Zivilisation. Von dieser Epoche sind trotz oftmaliger Plünderung von Aquileia zahlreiche Zeugen in einem großen, archäologischen Bereich und in den wunderbaren Sammlungen des Archäologischen Nationalmuseums erhalten, das zu den bedeutendsten in Norditalien gehört. Die zahlreichen, gut präsentierten Fundstücke aus öffentlichen und privaten Gebäuden und noch öfter aus Grabstätten, liefern einen Überblick über Wirtschaft, Handwerk, religiösen Kult, Alltag, Küche, Zeitgeschmack, Mode und manchmal, im Falle von Grabausstattungen, über die Art der Selbstdarstellung durch Gedenkstätten. Im Museum wird der Besucher durch eine Reihe von Sälen geführt, die vorwiegend nach Materialklassen mit informativer Beschriftung geordnet sind. Außer durch ein Basrelief mit der bekannten Gründungsgeschichte (Sulcus primigenius 1. Jh. n.Chr.), erfolgt eine Einführung in die römische Geschichte über eine sorgfältige, chronologische Auswahl von Stein- und Marmorköpfen (1. Jh. v.Chr. - 4. Jh. n.Chr.). Es folgen öffentliche und private Skulpturen (1. Jh. v.Chr. - 1. Jh. n.Chr.) mit einigen Objekten von überaus großem Wert. Die Funde der Werkzeuge und produktiven Einrichtungen sind leicht und unmittelbar verständlich, während die Sarkophage der attischen Periode
(2. Jh. n. Chr.) auch statussymbolhaften Charakter verraten. Der reichhaltige Saal zum religiösen Kult setzt sich ideell im Obergeschoss fort: Dokumente jeder Art bestätigen das Nebeneinander verschiedener Kulte und einer Art Mischreligion, die in ihrer Komplexität oft nur schwer zu verstehen ist. Neben einem Schaukasten mit kleineren Funden in Verbindung mit dem Christentum, ist hier auch ein bedeutsamer Bronzeleuchter (4. Jh. n.Chr.) ausgestellt, der in seiner Symbolik auf die Heilsgeschichte anspielt. Groß war seit jeher das Interesse für die Sammlung der Gemmen (vertieft geschnittene Halbedelsteine) und Bernsteinobjekte (fossiles Harz): die Rohstoffe wurden nach Aquileia geliefert und hier zu den prächtigen Schmuckstücken und persönlichen Gegenständen verarbeitet, die als Schmuck, Wertobjekte, Glücksbringer, Amulette... Grabmal der 'Curii'
Seite 2
Lignano Sabbiadoro Das untere Friaul ("Bassa") entspricht der Tiefebene, die sich von der Linie der Stradalta (südlich der Napoleon-Straße) bis zur Adria erstreckt, also unter dem Landstreifen der unterirdischen Quellen, die häufig Flüsse, kleine Bäche und natürliche Quellen hervorbringen und eine charakteristische Besonderheit der Landschaft...Mehr
Best links: Udine - Aquileia - Palmanova - Lignano Sabbiadoro - Latisana - Marano Lagunare
Nachdruck verboten. Kein Abschnitt dieser Seite darf ohne die schriftliche Genehmigung vom Verleger Bruno Fachin Editore nachgedruckt und verwendet werden