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Gemeinde Aiello del Friuli
Gemeinde Aiello del Friuli 2,181 Einw.
Fl. 13,03 qkm - 18 m ü.d.M.
Orstchaften: Joannis
Gemeindeamt: Via XXIV Maggio, 8 - 33041 Aiello del Friuli
Telephon: 0431.99021 Fax: 0431.999934
www.comune.aiellodelfriuli.ud.it
Der Ort ist römischen Ursprungs, seine wichtigsten Monumente gehen aber auf das 17.-19. Jh. zurück: herrschaftliche Häuser (vor allem an der Viale Vittorio Emanuele) wie die eindrucksvolle Villa Michieli, Zamparini, mit Kapelle, Villa Strassoldo, Parisi, Sabot, im deutlich venezianischen Stil, und Villa Peteani, Steimberg, D'Attems, mit herrlichem Park, Fassade mit Lisenen und Adelswappen verziert, und an der Kreuzung mit der Via XXIV Maggio, die elegante Villa De Fin, Teuffembach mit vorderem Hof. Werke von Pietro Bainville (1674-1749), Arturo Colavini (19. Jh.) und Clemente Del Neri (1865-1943) sind in der dem
Villa Strassoldo Parisi Sabot hl. Ulrich geweihten Pfarrkirche des 17. Jh. im Zentrum des Ortes erhalten. Auf der Fassade eingemauert, römische Steine (links Gedenkstein mit M. Caesius Priscus, 1. Jh. n.Chr.). Zu erwähnen die an der Straße nach Joannis gelegene Klosteranlage S. Domenico (17. Jh.), mittelalterliche Gebäude in einer Umfriedungsmauer, mit Überresten der Kirche S. Agnese und des Pfarrhauses mit angeschlossener Vorratskammer. Eine umfangreiche Sammlung von landwirtschaftlichen Gerätschaften ist im Bauernmuseum zu besichtigen, das in landwirtschaftlichen Magazinen des ausgehenden 19. Jh. eingerichtet wurde. Die
kuriose Reihe der Sonnenuhren im Innenhof des Museums, in Verbindung mit anderen an Privathäusern, haben Aiello "zum Ort der Sonnenuhren" gemacht. Interessante Aufschlüsse über das bäuerliche Leben geben auch drei Mühlen. In Joannis ist ein noch intaktes Beispiel für die Anlage einer ländlichen Siedlung in Friaul zu besichtigen, die sich um Palazzo Strassoldo, Frangipane (18. Jh.), erbaut im Stil des Pacassi und wunderbar erhalten, entwickelt hat. In der Pfarrkirche S. Agnese, ein schlichter Bau des 18. Jh., sind einige beachtliche Werke zu besichtigen (Hochaltar aus Carrara-Marmor, Renaissance-Taufbecken, Gemälde aus dem 16. und 19. Jh.). Pfarrkirche S. Ulderico
Lignano Sabbiadoro Das untere Friaul ("Bassa") entspricht der Tiefebene, die sich von der Linie der Stradalta (südlich der Napoleon-Straße) bis zur Adria erstreckt, also unter dem Landstreifen der unterirdischen Quellen, die häufig Flüsse, kleine Bäche und natürliche Quellen hervorbringen und eine charakteristische Besonderheit der Landschaft...Mehr
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