| Gemeinde Artegna
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2,904 Einw.
Fl. 11,21 qkm - 210 m ü.d.M.
Orstchaften: Sornico Superiore
Gemeindeamt: P.Marnico, 21/22 - 33011 Artegna
Telephon: 0432.977811 Fax: 0432.9778195
www.comune.artegna.ud.it
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Charakteristisch für die urbane
Struktur von Artegna ist die am
Fuße des Hügels verlaufende Via
Villa. Sie wird gesäumt von
Gebäuden, die ein wenig anmaßend
mit Nachahmungen von typischen Elementen
der Friauler Herrenhäuser des 18. bis 19. Jh.
verziert sind. Auf dem bereits zur Römerzeit
besiedelten Hügel sind in der Kirche S.
Martino, die 1005 vermutlich auf
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den
Fundamenten eines älteren Gebäudes
errichtet wurde, schöne, sehr farbige, naive
Fresken von Gian Paolo Thanner (circa 1525)
erhalten. Dargestellt sind die Evangelisten,
Kirchenlehrer, Heilige, aber auch komplexere
Szenen wie die Anbetung der Weisen und hl.
Martin mit dem Bettler. Auf der Kuppel des
Glockenturms ist eine Bronzestatue des
Erzengels Michael aufgestellt, die sich mit
dem Wind dreht. Ein wenig tiefer am Hügel
steht die komplexe Anlage der Burg der
Savorgnan, die auf unterschiedliche
Bauepochen zurückgeht und bereits von Paolo Diacono
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in seiner Historia
Langobardorum erwähnt wird. Die zwischen
1824 und 1829 nach Plänen von Pietro
Schiavi errichtete Marienpfarrkirche enthält
gute Fresken von Sebastiano Santi auf der
Decke des Kirchenschiffs (Krönung und
Geburt Mariens, heilige Männer und Frauen,
1835) und von Leonardo Rigo im
Presbyterium (Einzug in Jerusalem, Julian
Apostata, 1888-1892). 1930 komplettierte
Valerio Mariani, Maler aus Velletri, die
Dekoration im Chor mit den Evangelisten an
der Decke und Jesus erscheint der hl.
Margarita auf der Rückwand. Besondere
Erwähnung verdient ein Gemälde mit der
Darstellung des hl. Dominikus, das durch
kühne Farbwahl und Lichteffekte auffällt und
zu den berühmtesten Werken des Malers
Luigi Pletti (19. Jh.) zählt. Steinfunde des 8.-
9. Jh. und Fresken des 11. und 12. Jh. (leider
verstümmelt) beweisen das Alter der kleinen,
kürzlich renovierten Kirche S. Stefano in
Clama. Die neueren Fresken werden einem
Friauler Maler zugeschrieben, der starken,
nordischen Einfluss verrät und sowohl mit
Thomas von Villach als auch mit Janez
Ljubljanski in Verbindung gebracht wird.
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Das so liebliche Friauler
Hügelland, das von Gemona und
San Daniele fast bis nach Udine
reicht, war in den Jahrhunderten
aber auch ein von Erdbeben
heimgesuchtes Land: vor allem zu
erwähnen die schweren
Beben von 1348
(wurde auch vom
Florentiner Historiker
Filippo Villani
beschrieben),
1511 (als auch...mehr
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